Lokalsport

Nach 14:11 im Kellerduell Land in Sicht

In der baden-württembergischen Wasserball-Verbandsliga sieht der VfL Kirchheim wieder Land in Sicht: Der 14:11 (3:4, 3:0, 3:2, 5:5)-Erfolg bei Schlusslicht SGW Durlach/Ettlingen II war ein Schritt in Richtung Klassenerhalt.

DURLACH Der Tabellenvorletzte VfL Kirchheim war von Anfang an optisch überlegen, doch das 1:0 erzielten die Ettlinger. Diesem Vorsprung schwammen die Kirchheimer dann das ganze Viertel über hinterher. Stand zur Pause: 4:3 für die Hausherren, für die Kirchheimer trafen Henning Seibold (2) und Markus Tilluschek. Ohne den vergebenen Strafwurf hätten die Gastgeber sogar noch höher führen können.

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Im zweiten Viertel gelang es der VfL-Abwehr vor Schlussmann Christoph Süss, sämtliche Torchancen der Durrlach-Ettlinger zu vereiteln, und dies, obwohl die Badener gleich zwei Überzahlchancen nach Hinausstellungen hatten. Jetzt ging der VfL mit 6:4 in Führung, zwei Treffer gelangen Henning Seibold, dem sich in dieser Phase zahlreiche Torgelegenheiten boten. Das dritte Viertel war geprägt von Hinausstellungen und daraus resultierenden Überzahlsituationen. Die Kirchheimer nutzen diese: Manuel Gonser und Henning Seibold nutzten gegnerische Lücken zu Torerfolgen. Insgesamt erzielten die Teckstädter in diesem Viertel drei Tore, die Ettlinger deren zwei die Kirchheimer führten 9:6.

Anlass zur Sorge gab jetzt das Fehlen von Hintermann Axel Eckert, der nach drei persönlichen Fehlern das Spielfeld zuvor hatte verlassen müssen. Von dieser VfL-Schwächung profitierten die Ettlinger, die im letzen Viertel fünf Treffer erzielten. Zwischendurch brachten sich die Kirchheimer, die zu Beginn zwei Treffer durch Steffen Schweizer erzielten, beim 9:11-Anschlusstor nochmals leicht in Bedrängnis. Doch sie zeigten keine Nerven und schlugen zurück: Auch ihnen gelangen im Schlussviertel fünf Treffer, sodass es am Ende 14:11 hieß. Neben Steffen Schweizer, der insgesamt drei Mal traf, kam auch Henning Seibold zu einem Torerfolg.

Im nächsten Verbandsliga-Spiel am 28. April gastiert die Kirchheimer Mannschaft bei der SSG Reutlingen/Tübingen, die derzeit auf dem sechsten Tabellenplatz steht.

Mit einem Sieg kann der Tabellenneunte VfL weiteren Boden gut machen: Platz acht ist ein Nichtab-stiegsplatz.

ugo

VfL Kirchheim: Süß, Oelsner (1), Maximilian, Rieke, R. Hertle, Eckert, Schweizer (3), M. Gonser (2); Seibold (6), Tilluschek (2), Funke, Podgoricanin.