Lokalsport

Nach erster Niederlage folgt nun Spitzenspiel

Das verflixte siebte Spiel: Nach sechs Siegen in Folge hat der bisherige Verbandsligaspitzenreiter VfL Kirchheim beim SC Hermaringen mit 5318:5404 die Segel streichen müssen. Die Damen sind nach ihrem Sieg gegen den SV Bolheim jetzt wie die Herren punktgleich mit dem Führenden Zweite der Verbandsliga.

HERMARINGEN Gegen den Tabellenfünften kamen die Herren zu Beginn lediglich mit 14 Holz ins Hintertreffen, nachdem Halama 892 und Deuschle 871 Kegel zu Fall gebracht hatten. Das Mittelpaar mit Breunle (879) und Stark (894) brachte die "Blauen" gar mit neun Holz in Front. Doch dem starken Gastgeberschlusspaar hatte der VfL nicht genug entgegenzusetzen und unterlag knapper, als es das Ergebnis aussagt. Mit Dambaur (912) und Hoi (870) spielten hier der stärkste und der schwächste Kirchheimer. Am kommenden Samstag steigt für den VfL das Spitzenspiel gegen den neuen Tabellenführer ESV Ravensburg auf eigener Anlage. Der Verlierer der Partie wird sich erstmal aus der Spitzengruppe verabschieden müssen.

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Die VfL-Damen hingegen überraschten: Mit 2595:2565 Leistungspunkten bezwang die Truppe den Tabellenführer SV Bolheim auf dessen Anlage und sicherte sich punktgleich mit vier anderen Teams (Bolheim, Ellwangen, Schwabsberg, Crailsheim) die Tabellenspitze. Lediglich fünf Plusholz standen zu Buche, nachdem Heidi Noss 414 und Ilka Klein 448 Kegel purzeln ließen 21 Minuskegel waren das Ergebnis des Spiels der Youngsters. Antonia Hoi mit 418 und Carina Grolig mit 415 Holz scheiterten knapp an den Gastgeberinnen. Doch am Ende gelang mit glatten 900 Holz das Husarenstück: Monika Zechner und Martina Hoi überzeugten mit 458 und 442 voll und drehten das Spiel nach hartem Kampf noch einmal.

Leichtes Spiel hatte die zweite Damenmannschaft in der Bezirksliga Mittlerer Neckar gegen eine ersatzgeschwächte Mannschaft aus Wernau. Der erwartete Sieg fiel mit 2457:1958 Punkten jedoch zu hoch aus. Alle sechs Damen präsentierten sich in guter Form. Punktbeste war Sigrun Grolig mit 425 Holz gefolgt von Heike Schubert mit 421, Anita Deuschle (416), Sandra Friedrich (406), Karin Mayerhöffer (396) und Angelika Graß (393).

Licht und Schatten gab es bei der zweiten Herrenvertretung im Kreisliga-Heimspiel gegen den GSC Ludwigsburg. Ihr bestes Spiel diese Saison lieferten Glavica und Scholz mit 880 und 888 ab. Auch noch im Rahmen der Möglichkeiten war Merkl mit 859. Etwas schwächer als in den Vorwochen präsentierte sich Hoi mit 833. Nicht schlecht spielte Hitz mit 800, Grolig mit 771 etwas unter Wert. Zu Beginn führten die Gäste mit 123 Holz, dann der VfL mit 49, der am Ende mit 5031:5058 Holz das Nachsehen hatte.

Auch die dritte Mannschaft war in der Kreisklasse A beim 2340:2434 in Stammheim ohne Chance. Nur Norbert Kotz wusste mit 417 Holz auf den schwer zu spielenden Bahnen zu überzeugen.

ps