Lokalsport

Nacken-Problem für Manuel Fumic

Mountainbike Platz sieben in Bad Säckingen. Frust und Lust bei den Teckbikern.

Über Stock und Stein: Christian Pfäffle in Bad Säckingen.Foto: Lynn Sigel
Über Stock und Stein: Christian Pfäffle in Bad Säckingen.Foto: Lynn Sigel

Bad Säckingen. Zufriedene Gesichter bei Manuel Fumic und Christian Pfäffle, eher kritische Mienen bei Luca Schwarzbauer und Pirmin Sigel gab es bei der Gold Trophy in Bad Säckingen zu sehen.

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Manuel Fumic, der Siebter wurde, lag bis zur achten von neun Runden auf der fünften Position. Die ist so begehrt wie die sechste oder siebte Position, weil sie einen Platz bei der Siegerehrung garantiert. Doch in seinem Nacken saßen der Österreicher Gregor Raggl und der Russe Anton Sintsov, doch der Kirchheimer ließ sich nicht abhängen. Auf den letzten Kilometern schien noch Rang vier möglich, doch Fumic schien etwas müde. „Es ist alles so gelaufen wie wir es geplant haben. Ich habe alles gegeben und bin in den roten Bereich gefahren“, sagte er.

1,52 Minuten hinter Sieger Mathias Flückiger (Schweiz/1.33,07) erreichte Fumic das Ziel. Der Eidgenosse vollendete ein Solo mit 41 Sekunden Vorsprung auf Fumics französischen Cannondale-Team-Kollegen Maxime Marotte und 1,07 Minuten vor dessen Landsmann Jordan Sarrou.

Christian Pfäffle (Möbel Märki) machte ebenfalls einen zufriedenen Eindruck. „Es ging richtig gut“, kommentierte der Biker vom MTB Teck seinen zwölften Rang (+5:12). In der zweiten und dritten Runde hatte er kurze Zeit etwas Mühe, weil der Pole Bartlomej Wawak vor ihm eine Lücke gelassen hatte und Pfäffle dadurch den Windschatten der Gruppe verpasste. Lob bekam Pfäffle hinterher von Bundestrainer Peter Schaupp. „Vor seiner Verletzung war er sehr gut drauf. Das verliert sich nicht so einfach“, sagte er.

Zu Luca Schwarzbauer hatte er auch nichts Negatives zu sagen -obwohl der Reuderner vom MTB Teck seinen 22. Platz im U23-Rennen „grausam“ nannte. Dass er das in Zusammenhang mit einem Infekt zu stellen hatte, den er eine Woche lang mit sich herumtrug, war klar. Dennoch meinte er selbstkritisch: „Ich habe noch Formprobleme.“

4:14 Minuten Rückstand auf den Dänen Sebastian Carstensen Fini wurden gemessen. Der schlug nach 1:22:59 Stunden Schwarzbauers Lexware-Teamgenossen Max Brandl (Freiburg) um fünf und den Norweger Petter Fager­haug um 12 Sekunden.

Nach dem Rennen der UCI Junior-Serie gab es noch einen unzufriedenen Biker aus der Region: Der Weilheimer Pirmin Sigel (Bike Junior Team) landete bei den Junioren auf Platz 23 - 4,36 Minuten hinter dem Franzosen Victor Lab. Sigel schüttelte unwillig den Kopf und sagte: „Bei mir geht das Rennen erst in den letzten drei Runden los.“ Vorher habe er einen Rhythmus angeschlagen, der in seiner Gruppe einfach nicht schnell genug war. „Irgendwann ging es dann, aber es war zu spät.“Erhard Goller