Lokalsport

Nagelprobe vor Mammut-Programm

Per Dreier wollen sich die Kicker des VfL Kirchheim gegen den FC Wangen am morgigen Samstag (15.30 Uhr) vor heimischer Kulisse wieder Luft auf die unteren Tabellenregionen erarbeiten.

KIRCHHEIM Das Punktepolster ist aufgebraucht, der VfL Kirchheim steht in der Fußball-Verbandsliga vor dem Heimspiel gegen den FC Wangen nur noch einen Punkt vor einem Nichtabstiegsplatz. Es ist so gekommen, wie viele Experten vor der Saison vorausgesagt haben: Ein tabellarisches Mittelfeld wird es in dieser Verbandsliga-Saison nicht geben. Die ersten fünf Mannschaften spielen um den Aufstieg, der Rest kämpft um den Klassenerhalt. Im Moment trennen den Tabellensechsten, SG Sonnenhof-Großaspach, vom Tabellenvierzehnten, SG Schorndorf, nur vier Punkte.

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Der VfL Kirchheim belegt mit zwölf Punkten den siebten Tabellenplatz und könnte sich mit einem Heimsieg gegen den FC Wangen wieder ein bisschen Luft auf die niederen Regionen der Tabelle verschaffen. Diese Luft täte dem VfL beim Blick auf das restliche Vorrundenprogramm auch gut: Die "Blauen" erwarten nach dem Wangen-Match nacheinander das aktuelle Spitzenquartett (Au, Balingen, Böblingen, Laupheim) der Liga.

VfL-Trainer Michael Rentschler sieht darin nicht unbedingt einen Nachteil: "Es ist oft leichter, gegen bessere Mannschaften zu spielen." Vor dem Mammut-Programm im November steht das Heimspiel gegen den Tabellenzwölften, FC Wangen, an. Kirchheims Sportlicher Leiter, Norbert Krumm, prognostiziert einen Sieg gegen die Allgäuer: "Wenn die Mannschaft die Leistung vom Spiel gegen Schwieberdingen abrufen kann, werden wir gegen den FC Wangen mit Sicherheit gewinnen." Rentschler übt sich indessen einmal mehr in Understatement: "Natürlich sollten wir das Spiel gewinnen, aber nicht mit aller Gewalt."

Nach drei Niederlagen in Folge stehen die Gäste aus Wangen nicht minder unter Druck als der VfL. Beide Teams trennt in der Tabelle nur ein Punkt. FC-Abteilungsleiter Peter Ailinger wäre mit einem Remis schon zufrieden: "In der Mannschaft des VfL Kirchheim steckt noch genug Subtanz. Es wird sehr schwer, auch nur einen Punkt mit nach Hause zu nehmen."

Damit alle drei Punkte an der Jesinger Allee bleiben, wird Norbert Krumm am Samstag wieder einmal auf der Kirchheimer Bank Platz nehmen. "Das wollte ich eigentlich nicht, aber ich bin mit dem Herzen bei der Mannschaft und für den sportlichen Erfolg mitverantwortlich", nimmt der Koordinator zwischen Mannschaft und Vorstand den Job als Co-Trainer ernst.

kdl