Lokalsport

Nervenkitzel in der Sporthalle Mitte

Wieder einmal eine brisante Lage für die Luftpistolenschützen des TSV Ötlingen. Sie müssen nun im zweiten Jahr hintereinander um die Zugehörigkeit in der Bundesliga bangen morgen fällt in der Sporthalle Mitte die Entscheidung im Duell mit der SG Ulrichshögl.

KIRCHHEIM Liegen die Nerven blank oder haben sich die Schützen des TSV Ötlingen gefangen? Am Samstag um 18.30 Uhr tragen sie die alles entscheidende Begegnung im Kampf um den Ligaverbleib aus: Ulrichshögl oder Ötlingen, diese Frage wird im letzten Wettkampf der laufenden Saison geklärt. Der Verlierer dieser Partie muss sich in den Relegationswettkämpfen für die höchste deutsche Schützenliga qualifizieren, sonst ist der Abstieg in die Regionalliga besiegelt.

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Wie in der verkorksten vergangenen Saison haben die Rübholz-Schützen die Teilnahme an den Endkämpfen zur deutschen Mannschaftsmeisterschaft auch in diesem Jahr weit verfehlt. Mit nur zwei knappen Siegen in den Wettkämpfen gegen den Aufsteiger Hilpoltstein und gegen Kelheim-Gmünd liegen sie in der Tabelle mit 4:8 Mannschaftspunkten und 11:19 Einzelpunkten auf dem vorletzten Platz.

Hatten die Ötlinger noch vor den Wettkämpfen im Dezember gegen Weil am Rhein und Ludwigsburg gehofft, weitere Pluspunkte zu sammeln, so wurden sie bitter enttäuscht. Mit unerklärbaren und nicht zu akzeptierenden Leistungen kassierten sie ihre höchsten Saisonniederlagen von 1:4 gegen Weil und 0:5 gegen Ludwigsburg. Auch wenn die Schützen der SG Ulrichshögl nicht mehr Mannschaftspunkte als die Ötlinger aufweisen, liegen sie einen Platz vor dem TSVÖ in der Tabelle. Zwei Einzelpunkte mehr auf ihrem Konto bedeuten Platz sechs.

Am Samstag fällt in der Sporthalle Mitte die Entscheidung für beide Vereine: gesicherter Verbleib in der Bundesliga oder das drohende Feuer der Relegationswettkämpfe. Welches Aufgebot an Schützen der TSV Ötlingen am Samstag stellen wird, ist noch offen. Sicher ist, dass es keine einfache Aufgabe wird, die Ulrichshögler zu bezwingen.

Waldenburg vor TitelgewinnIn der zweiten Begegnung (bereits um 17 Uhr) trifft der SV Kelheim-Gmünd auf den Tabellenführer, die SGi Waldenburg. Leisten sich die Waldenburger keinen Ausrutscher und gewinnen, sind sie Meister der Bundesliga Süd. Der Tabellenzweite, ESV Weil am Rhein, tritt parallel in Hilpoltstein gegen die Schützen aus Fürth an und kann sich bei einer Niederlage der Waldenburger und eigenem Sieg den Titel noch sichern. Hallenöffnung ist um 13.30 Uhr.

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