Lokalsport

Neue Hoffnung dank neuer Rechenspiele

Kirchheim. Eine Herkules-Aufgabe erwartet die VfL-Fußballer in der Verbandsliga am heutigen Samstag. Die Drittliga-Reserve des FC Heidenheim gibt ihre Visitenkarte unter der Teck ab (Anpfiff 15.30 Uhr). Für die Blauen dürfte es schwer werden, das ohnehin nicht üppig ausgestattete Selbstvertrauen im Kampf um den Klassenerhalt aufzupolieren. „Das wird eine ganz schwere Kiste. Es muss viel zusammenkommen, damit für uns etwas Zählbares he­rausspringen kann, aber im Fußball weiß man bekanntlich nie“, sagt VfL-Manager Markus Brühl.

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Immerhin: Die aktuellen Tabellenkonstellationen in den höheren Ligen geben weiteren Anlass, an den Klassenerhalt zu glauben. Wenn die Oberliga Baden-Württemberg aus der Regionalliga Südwest keinen weiteren Zuwachs bekommt und von den beiden Absteigern dann kein württembergischer Klub die Verbandsliga auffüllen würde, reicht der 13. Tabellenplatz aus, um zumindest die Relegation zu erreichen. Diesen hat derzeit die TSG Ehingen inne. Der VfL liegt vier Zähler dahinter – keine unmögliche Aufgabe bei noch zehn ausstehenden Spielen.

Doch wenn die Kirchheimer in den nächsten Wochen nicht punkten, dann sind ohnehin alle Rechenspiele Makulatur. Die Konzentration gilt nun erst den Heidenheimern und der Möglichkeit einer Sensation. „Wir wollen das Spiel solange wie möglich offen halten, und dann schauen, was möglich ist“, so VfL-Coach Ralf Rueff.

Zwar kehrt Kapitän Manuel Doll ins Tor zurück, doch ein Einsatz von Mittelfeldmotor Marcel Helber galt vor dem gestrigen Abschlusstraining immer noch als unwahrscheinlich. Zudem plagte sich Roberto Forzano die Woche über mit einem grippalen Infekt herum. Dafür stieg Markus Großhans wieder ins Training ein, für ihn kommt ein Einsatz aber noch zu früh. Für Marcel Hölig ist nach einer Leistenoperation die Saison dagegen gelaufen. Auch für die Rekonvaleszenten Fatih Özge und Lennart Zaglauer, die beide frühestens in drei Wochen wieder trainieren können, wird die Zeit eng, um in dieser Runde wieder angreifen zu können.wr

VfL Kirchheim: Doll – Berg, Hofstetter, Mende, Caruana – Nigl, Basol (Marcelles), Kalender, Helber (Ince), Gutmann – R.  Forzano