Lokalsport

Neuschnee macht Hoffnung

Der zweite Neidlinger Reußenstein-Riesentorlauf ist terminiert: Das bekannteste alpine Pokalrennen der Region soll am Sonntag, 30. Januar, ausgetragen werden.

THOMAS PFEIFFER

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NEIDLINGEN Knapp fünf Wochen vor dem Event präsentierte sich der Reußenstein-Hang gestern so, wie sich das Veranstalter TVN-Skiabteilung auch am Renntag erhofft: komfortabel mit Schnee überzogen. Auf "rund 25 Zentimeter" schätzte TVN-Pressewart Fritz Hitzer die dortige Schneehöhe, als er vom Polizeidienst nach Hause kam. "Wenn heute der 30. Januar wäre, könnten wir das Rennen problemlos austragen", sagte er.

Doch Hitzer, früher selbst aktiv auf den Brettern, ist natürlich kein Utopist: Ob's am Reußensteinhang in fünf Wochen ausreichend Schnee haben wird, steht nach allen meteorologischen Erfahrungswerten in den Sternen. "Um den 20. Januar werden wir entscheiden, ob wir das Rennen ausschreiben werden", sagte Hitzer. Bis dahin heißt es für die TVN-Alpinen abzuwarten und kräftig die Daumen zu halten, dass es Petrus im neuen Jahr nochmals entscheidend vom Himmel rieseln lassen wird.

Bis dato ging ein einziger Reußenstein-Riesentorlauf über die Bühne: Der Veranstaltungs-Premiere im Jahr 2003 folgte eine Absage im vergangenen Frühjahr wegen Schneemangels. An letzteren hatten sich die Verantwortlichen der VfL-Skiabteilung in den vergangenen Jahr(zehnt)en öfters gewöhnen müssen: Ihr Teckabfahrtslauf, in früheren Zeiten das zweite regionale alpine Ski-Highlight der Region, hatte zuletzt eine Besorgnis erregende Ausfallquote. Seit 1996 gab es am Owener Hausberg, wo strenge Sicherheitsvorschriften vom Veranstalter unerfüllbar blieben, kein einziges Rennen mehr. Bedauerlich: Dem Teckabfahrtslauf droht ähnlich wie anderen einstigen Veranstaltungsgrößen (Sickenbühl, Bläsiberg, Schopflocher Nachttorlauf) das endgültige Aus. Auch deshalb, weil an die Strecke ein Naturschutzgebiet angrenzt die amtlichen Auflagen dort sind besonders streng.

Dennoch will Max Hauff die Hoffnung für ein "Comeback" des Teck-abfahrtslaufes in den nächsten Jahren nicht ganz aufgeben. "Wir brauchen in Owen eben besonders viel Schnee", sagte der VfL-Skiabteilungsleiter.