Lokalsport

Noch eine Sensation: Owener "putzen" Weilheim

Was Jesingens "Erste" noch nicht gelang, hat die TSVJ-Zweite schon geschafft: Sie steht im Viertelfinale.

KIRCHHEIM Eine weitere Turnier-Sensation gelang dem TSV Owen. Die Underdogs aus der Herzogstadt bezwangen den TSV Weilheim.SGEH - TV Hochdorf 1:1 (0:1): Beide Teams verpassten im Spitzenspiel der Gruppe B den vorzeitigen Einzug ins Viertelfinale, der per Sieg möglich gewesen wäre. Beim Tabellenführer SGEH hielt sich auch deshalb die Freude über das Remis in Grenzen, weil das Team von der Alb über weite Strecken das aktivere Team war und mehr gefährliche Offensivaktionen zu verzeichnen hatte. SGEH-Angreifer Danell Stumpe: "Unser Anspruch als Bezirksligist war es, alle Spiele in unserer Vorrundengruppe zu gewinnen, aber gegen Hochdorf hat in vielen Szenen die Konzentration gefehlt." Ärgerlich für den TVH: Der SGEH-Ausgleich resultierte aus einem schnell ausgeführten Freistoß, der die Hochdorfer Deckung völlig überraschte. Der umsichtige Schiedsrichter Ralf Schmidt (Nürtingen) zückte in der körperbetonten Partie sechs Gelbe Karten. Tore: 0:1 Peter Schott (16.), 1:1 Patrick Müller (41.). TV Neidlingen - SV Nabern 2:1 (1:0): Die Neidlinger landeten einen ungefährdeten Erfolg und nutzten damit die Chance im Kampf um den Einzug ins Viertelfinale. Ungefährdet war der Sieg deshalb, weil die Naberner ohne ihren Torjäger Markus Prettner (Urlaub) in der Offensive fast nichts zu Wege brachten. Die Neidlinger vergaben eine ganze Reihe guter Gelegenheiten und verkünstelten sich in der ein oder anderen Strafraumszene regelrecht. "Wir haben einfach zu kompliziert gespielt", kritisierte TVN-Trainer Volker Krissler, "nun müssen wir eben Zell schlagen." Tore: 1:0 Markus Binder (12.), 2:0 Oliver Sekan (46.), 2:1 Simon Bezold (60.). TSV Weilheim - TSV Owen 2:3 (1:1): Mit diesem Erfolg sorgte der TSV Owen für eine weitere dicke Turnier-Überraschung und kann weiter vom Viertelfinale träumen. Im letzten Vorrundenspiel geht es gegen den Bezirksligisten SGEH. Owens Sieg war nicht unverdient. In keiner Phase der Begegnung konnte sich der Kreisliga A-Vertreter ein Übergewicht erspielen. Alles in allem enttäuschte der TSV Weilheim auf der ganzen Linie. Vor allem in der zweiten Hälfte hatte der TSV Owen klare Vorteile und mit Hamit Geckin einen Goalgetter in seinen Reihen, der mit zwei Toren nach dem Seitenwechsel für die Vorentscheidung sorgte. Der Anschlusstreffer der Limburgstädter in der Schlussphase kam zu spät.Tore: 1:0 Sebastian Bickel (5.), 1:1 Florian Walter (19.), 1:2 und 1:3 Hamit Geckin (41./51.), 2:3 Holger Schmidt (53.). Besonderes Vorkommnis: Rote Karte für Nicola Incorvaia (TSV W/54.).TSV Notzingen II - TSV Jesingen II 0:1 (0:1): Mit diesem Sieg hat sich die zweite Mannschaft des TSV Jesingen für das Viertelfinale qualifiziert. Über die gesamte Spielzeit gesehen waren die Jesinger das bessere Team und hätten bei besserer Chancenauswertung noch deutlicher gewinnen können. In den ersten 20.Minuten überboten sich beide Mannschaften an Harmlosigkeit, erst kurz vor dem Seitenwechsel hatte der TSV Jesingen II gleich drei gute Einschussmöglichkeiten, um in Führung zu gehen. Doch Felice Galeota (23.), Timo Spielvogel (27.) und Steven Kuch (28.) konnten das Leder nicht über die Linie bringen.Tor: 0:1 Steven Kuch (43.).

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