Lokalsport

Notzingen muss beim Tabellenführer ran

Blickpunkt Lehenäcker: Am kommenden Sonntag gastiert der TSV Ohmden im Spiel der Kreisliga B bei der Bezirksliga - Reserve des TSV Jesingen (Anpfiff 13.15). Der SV Nabern will nach eineinhalb Jahren endlich mal wieder ein Heimspiel gewinnen: Am Oberen Wasen ist der TSV Beuren zu Gast.

EBERHARD EINSELEN

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KIRCHHEIM Die Notzinger Zweite will mit einem Sieg beim ungeschlagenen Tabellenführer TSV Linsenhofen die Spannung an der Tabellenspitze erhalten. Aus den letzten drei Spielen holten die Jesinger Reservisten immerhin sieben Punkte. Trotzdem ist Trainer Jörg Sauer nicht ganz zufrieden: "Die Erwartungen sind hoch. Aber bei einigen Leistungsträgern fehlt ab und zu das Engagement." Ein Trost für den Coach, dass wenigstens die "Ergänzungsspieler" Einsatzbereitschaft zeigen. Den TSV Ohmden sieht der Jesinger Übungsleiter als Favorit. Trotzdem bleibt ein Funke Hoffnung. Sauer: "Ziel ist ein Erfolgserlebnis. Unsere Heimspiele sollten wir gewinnen." Die Bergwald - Kicker liegen bisher noch ganz gut im Stoll. Der Kreisliga A - Absteiger steht derzeit immerhin auf Rang zwei.

Ernüchterung hingegen beim SV Nabern. Abteilungsleiter Rainer Kneile: "Eigentlich wollten wir gleich wieder aufsteigen. Doch unser Saisonziel ist in weite Ferne gerückt." Die Bilanz: Null Punkte aus den letzten beiden Spielen. Schlimmer noch: Seit eineinhalb Jahren (Mai 2003 gegen Oberboihingen) konnte Nabern kein einziges Spiel mehr gewinnen. Das soll sich ändern. Kneile: "Gegen Beuren muss ein Sieg her, alles andere wäre Kokolores. Wir wollen endlich wieder zeigen, wer Herr am Oberen Wasen ist." Trotzdem hat der Naberner Chef Respekt vor den Kurörtlern: "Die haben bei uns nichts zu verlieren."

Der TSV Schlierbach hat sich in der neuen Umgebung schon ganz gut eingelebt, wenn sich dies auch nicht unbedingt im Punktekonto widerspiegelt. Am letzten Sonntag gab es beim Gastspiel zumindest etliche Komplimente. Jetzt kommt die TG Kirchheim auf die Bergreute. Vielleicht gelingt gerade gegen einen Favoriten wieder einmal ein Erfolgserlebnis.

Ist der TSV Linsenhofen tatsächlich unschlagbar? Wird es zu einem Alleingang von Goalgetter Carlo Greco und Kameraden? Die Konkurrenz hofft, dass dies natürlich nicht der Fall sein wird. Sonst wird die "Sicherheitsliga" schnell zum Langweiler. Die Notzinger Reserve hat zumindest spielerisch das Zeug, auf dem Sportgelände Egart zu punkten. Auf den letzten Platz abgerutscht ist wieder der TSV Owen. 19 Gegentore in fünf Spielen Die Abwehr scheint unter der Teck die Achillesferse zu sein. Gegen den TSV Ötlingen ist die Mannschaft von Trainer Jürgen Nix krasser Außenseiter.

Ziemlich launisch präsentierten sich bisher die SGEH II und Marsonia Frickenhausen. Beide Teams stehen sich jetzt auf der Berghalbinsel gegenüber. Der Sieger der Begegnung kann sich zumindest mal ins Mittelfeld absetzen.