Lokalsport

Notzingen sagt Servus

SGEH sorgt für ein Schützenfest – Jesinger „Minimalisten“ 4:1 gegen TG

Schon in der ersten Runde des Fußball-Bezirkspokals kam für den TSV Notzingen das Aus gegen den Ligakontrahenten TSV Raidwangen. Der TSV Jesingen hatte bei der TG Kirchheim keine Mühe, sich durchzusetzen.

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KLAUS-DIETER LEIB

Kirchheim. Ein wahres Schützenfest feierte die SGEH beim B-Ligisten TSV Linsenhofen und hätte bei besserer Chancenauswertung durchaus zweistellig gewinnen können.

TSV Notzingen – TSV Raidwangen 2:3 (1:2): Das hatte sich TSVN-Trainer Ronald Witt anders vorgestellt. Ein Sieg sollte es werden. Am Ende unterlagen seine Schützlinge recht unglücklich gegen den Ligakontrahenten. Nach der schnellen 1:0-Führung konnten die Gäste innerhalb von nur vier Minuten dem Spiel eine Wende geben und es dauerte einige Zeit, bis sich die Eichert-Elf von dem Doppelschlag erholte. Deshalb gab es bis zur Pause für die Gastgeber keine nennenswerte Torchance mehr.

Nach dem Seitenwechsel verstärkten die Notzinger Kicker den Druck und hätten durch einen Kopfball des eingewechselten Thomas Uhlig, den Torwart Tobias Rückenbaum gerade noch halten konnte, fast den Ausgleich erzielt (59.). Kurze Zeit später hatte auch Deniz Genc kein Glück, als sein Schuss vom Gästekeeper glänzend pariert wurde (67.). Eine Minute später war es dann so weit: Die Eichert-Elf erzielte den verdienten Ausgleich, aber wieder eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft brachte die Einheimischen auf die Verliererstraße. Nach dem Schlusspfiff haderte Trainer Witt mit dem Schiedsrichter: „Der Schiri hätte die harte Gangart der Raidwanger mehr unterbinden müssen, dazu verweigerte er uns zwei Elfmeter.“ Tore: 1:0 Daniel Deuschle (6.), 1:1 Sven Ebinger (7.), 1:2 Oliver Schmidt (11.), 2:2 Deniz Genc (68.), 2:3 Pierre Irmer (75.).

TG Kirchheim – TSV Jesingen 1:4 (0:2): Der Bezirksligist wurde seiner Favoritenrolle gerecht und hatte gegen den B-Ligisten keine Mühe. Dies sah Jesingens Trainer Viktor Oster genauso: „Wir kamen mit einem minimalen Aufwand zum Erfolg.“ Für den Jesinger Übungsleiter waren die Gastgeber einfach nicht stark genug, um die favorisierten Gäste in Verlegenheit zu bringen. Nur in der Anfangsphase konnten die Gastgeber die Partie ausgeglichen gestalten und mit etwas Glück wäre sogar die Führung im Bereich des Möglichen gewesen. „Wir hätten in Führung gehen müssen“, meinte gar TG-Abteilungsleiter Wolfgang Kretzschmar. Noch vor der Halbzeitpause sorgten die Gäste für klare Verhältnisse. Die TG gab aber nicht auf und konnte noch einmal den Anschlusstreffer erzielen. Die Freude war freilich nur von kurzer Dauer, denn neun Minuten später sorgte der Bezirksligist für die endgültige Entscheidung. „Ich habe mit einem zweistelligen Ergebnis gerechnet“, war Abteilungsleiter Kretzschmar zufrieden. Tore: 0:1, 0:2 Timo Spielvogel (22., 32.), 1:2 Rosario Incorvaia (67.), 1:3 Michael Thon (76.), 1:4 Spielvogel (81.)

TSV Linsenhofen – SGEH 1:9 (0:4): Mit dem letzten Aufgebot spielte die SGEH beim B-Ligisten. Aufgrund einiger Urlauber und verletzter Spieler standen SGEH-Co-Trainer Sven Musiol nur ganze zwölf Spieler zur Verfügung, außerdem weilte Spielertrainer Antonio Portale im Urlaub. Er wird erst im Laufe dieser Woche zurückerwartet.

Der Bezirksligist ließ keinen Zweifel am Sieg aufkommen und dominierte die Begegnung von Beginn und erzielte die Tore in regelmäßiger Reihenfolge. Bei besserer Chancenauswertung wäre durchaus ein zweistelliges Resultat möglich gewesen. Von der ersten Minute an entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor und der B-Ligist hatte dem kaum etwas entgegenzusetzen. Es waren noch nicht einmal zehn Minuten gespielt, da führten die Gäste schon mit 2:0. Damit zog die SGEH, wie es im Vorfeld schon erwartet wurde, ohne nennenswerte Probleme in die zweite Pokalrunde ein. Tore: 0:1 Ali Kütri (4.), 0:2 Giorgios Karatailidis (10.), 0:3 Serdar Dere (18.), 0:4 Manuel Rothweiler (45.), 0:5 Sven Musiol (56.), 0:6 Frank Zintgraf (58.), 0:7 Karatailidis (70.), 0:8 Rothweiler (76.), 0:9 Zintgraf (80.), 1:9 Christian Danzer (90.).