Lokalsport

Notzingen zieht sich achtbar aus der Affäre

Nachdem der Abstieg besiegelt ist, zieht sich der TSV Notzingen noch einigermaßen achtbar aus der Affäre. Die 1:4-Niederlage gegen den TSV Grafenberg war jedoch trotzdem nicht zu verhindern.

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Notzingen. Schon in den Anfangsminuten wurde es deutlich, dass sich die Gäste im Notzinger Eichert einen Sieg vorgenommen hatten. Sie waren hoch motiviert und immer einen Schritt schneller als die Spieler des TSV Notzingen. So dauerte es nur bis zur 10. Spielminute, ehe Marc Andre Le Petre das 1:0 per Kopf nach einem Freistoß erzielte.

Zwar gelang dem TSV Notzingen drei Minuten später nach einer schönen Einzelleistung von Daniel Deuschle, der Talip Usal mustergültig bediente, der Ausgleich. Doch die Gäste zeigten sich keineswegs geschockt und kamen in der Folgezeit zu hochkarätigen Chancen.

In der 25. Minute war es dann Samuele Cuturneo, der wiederum nach einer Standardsituation unbedrängt zum 2:1 für die Gäste einköpfte. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Kabinen.

Nach der Halbzeit war noch keine Minute gespielt, als sich Krisztian Paraszhidisz auf halbrechts durchspielte und mit einem Schuss in die lange Ecke Torwart Habram keine Chance ließ. In der 60. Minute war es derselbe Spieler, der aus kürzester Distanz zum 1:4 einschoss. Nach dieser deutlichen Führung ließen es die Gäste ruhiger angehen und so passierte nicht mehr allzu viel im Eichert. Die wenigen Getreuen, die die Mannschaft nach dem Abstieg in die Kreisliga A noch begleiten und unterstützen, hoffen, dass sich der TSV auch in den letzten Spielen anstrengt, damit er sich nicht den Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung gefallen lassen muss. fs

TSV Notzingen: Habram, Ruff, Uhlig, Birgler, Müller, Deuschle, Schwarz, Uysal, Schäfer, Schenk, Mettang

TSV Grafenberg: Maisch, Da Costa, S. Cutruneo, Cotta, Vaz, Le Petre, John, Gugel, F. Cutruneo, Paraszhidisz, Früh

Gelb-Rote Karte: Schäfer

Zuschauer: 100