Lokalsport

Nur eine Eintagsfliege?

Neues Selbstvertrauen fürs Schlusslicht der Liga: Zuletzt gab's den ersten Saisonsieg. Nun wollen die Handball-frauen der SG Lenningen gegen den TV Großbottwar beweisen, dass der kein Zufallsprodukt war.

LENNINGEN Was niemand mehr für möglich gehalten hätte, trat am letzten Spieltag ein: Die Lenninger Handballerinnen gewannen ihr erstes Saisonspiel mit 22:19 gegen den VfL Waiblingen 2. Die Frage ist: "Bleibt es bei dieser "Eintagsfliege?"

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"Die letzten vier Spiele sind kein Zuckerschlecken", sagt Trainer Hubert Kullen. TV Großbottwar (zwei Spiele), SG Nebringen/Reusten und TV Stetten heißen die Herausforderungen. Besonders die Bottwartäle-rinnen haben noch Ambitionen auf den begehrten Platz zwei, der zu Aufstiegs-Relegationsspielen berechtigt. Zuletzt lieferte Großbottwar ein couragiertes Spiel beim Meister HSC Schmiden/Oeffingen ab und musste sich nur knapp mit 18:19 geschlagen geben. Kullen hofft, dass seine SG durch die Osterpause nicht aus dem Rhythmus gekommen ist. "Es wäre einfach prima, wenn wir den Schwung vom Waiblingen-Spiel mitnehmen könnten", so der Graben-stettener Handball-Lehrer.

Der Spielplan will es, dass gleich am nächsten Wochenende das Rückspiel in Großbottwar stattfindet. Da gibt es noch aus der letzten Saison eine gute Erinnerung: Lenningen gewann 20:19 aber da sah es personell noch ganz anders aus. Im heutigen Heimspiel fehlt bei der SG Torfrau Lisa Vöhringer. Ihr Termin für ein Skiwochenende stand schon lange fest. Wieder dabei sind die "Wirbelwinde" aus der A-Jugend Larissa Blocher, Kristina Platz und Sandra Kuch. Kullen bleibt Realist: "Großbottwar ist nicht Waiblingen. Bei denen geht's noch um etwas. Wir dürfen nicht hektisch werden und müssen kontrolliert im Angriff spielen" (heute, 18.15 Uhr, Sporthalle Lenningen).

döl

SG Lenningen: Hahn, Baermann, Blocher, Beller, Dick, Kuch, Platz, Schmid, Sliwka.