Lokalsport

Nur kurze Akklimatisierung für Unger und Co.

Kirchheim/Daegu. Der Mehrzahl der 45 deutschen Leichtathleten, die vom 27. August bis 4. September an der Weltmeisterschaft teilnehmen, sind gestern wohlbehalten im südkoranischen Daegu gelandet. Tobias Unger und Co. haben nun etwa eine Woche Zeit, sich auf die Bedingungen vor Ort einzustellen, wobei ihnen das Klima auch nicht mehr Probleme bereiten wird als jenes hierzulande: In Asien ist derzeit ebenso Sommerzeit, und außerdem ist es genauso schwülwarm.

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Von der dreiköpfigen Kirchheimer Läufergruppe von Trainer Micky Corucle kamen mit dem ersten Schub am Freitag allerdings nur Unger und Marius Broening in ­Daegu an. Alex Schaf indes ereilte ein Missgeschick: Er musste nachfliegen – und trifft erst heute ein. Als das Trio am Donnerstag gemeinsam abfliegen wollte, stellte sich am Flughafen Echterdingen nämlich heraus, dass Staffelläufer Schaf, der zum ersten Mal für eine WM nominiert worden ist, zwar einen Personalausweis, aber keinen Reisepass besitzt. Und ohne den ist in Südkorea auch für Natio­nalläufer keine Einreise möglich. Das fehlende Dokument wurde schleunigst besorgt, der Flug muss­te aber um einen Tag verschoben werden.

Auch Corucle fliegt heute ab – nach Ägypten, in den Urlaub. „Von dort nehme ich einmal täglich per Internet Kontakt mit meinen Athleten auf,“ sagt er. Die finale Entscheidung über 4 x 100 Meter, für die alle seine Schützlinge nominiert sind, fällt am WM-Schlusstag 4. September, um 14 Uhr. Im Endlauf will auch die DLV-Staffel vertreten sein.ks