Lokalsport

Oberlenningen undDettingen bangen noch

KLAUS-DIETER LEIB

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KIRCHHEIM Nach zwölf Punkten aus den letzten fünf Spielen scheint der TV Neidlingen mit 41 Zählern auf dem siebten Tabellenplatz so gut wie gerettet zu sein. Dennoch beendet Trainer Volker Krissler seine Zusammenarbeit mit dem TV Neidlingen am Saisonende: "Die Entscheidung ist für mich schon im Februar gefallen", meint er. Der ehemalige Dettinger braucht nach eigener Aussage dringend eine schöpferische Pause: "Ich bin völlig ausgebrannt." Auf die zwei Jahre beim TV Neidlingen blickt der 33-Jährige mit zufriedener Miene zurück, und deshalb hat seine Entscheidung auch nichts mit dem Verein zu tun: "Ich hatte immer Rückendeckung ", sagt Krissler. Einen Nachfolger haben die Verantwortlichen beim TV Neidlingen bisher noch nicht gefunden. Am Sonntag gastiert der TVN beim 1. FC Frickenhausen II.

Die sportgerichtlichen Ermittlungen für einen eventuellen Punktabzug für den TSV Oberlenningen in der Partie gegen die SGEH (wir berichteten) laufen. Mit einer Entscheidung ist nach Aussage des stellvertretenden Vorsitzenden des Bezirkssportgerichts, Siegfried Bippus, frühestens in der kommenden Woche zu rechnen. So oder so stehen die Schützlinge von Spielertrainer Heinz Eber im Heimspiel gegen den VfB Neuffen vor einer schweren Aufgabe. Bei einem möglichen Punktabzug und einer Heimniederlage gegen den Tabellendritten würden die Oberlenninger wieder auf einen Abstiegsplatz zurückfallen.

"Wir werden mit dem Abstieg nichts zu tun haben", ist Dettingens Trainer Detlef Pflüger überzeugt. Nach nur einem Punkt aus den letzten fünf Spielen ist daran allerdings schwer zu glauben. Die Nullnummer im letzten Spiel beim Tabellenzweiten TB Neckarhausen verleiht dem Dettinger Coach wieder Hoffnung: "Wir müssen jetzt einfach eine kleine Serie starten." Der Anfang soll am Sonntag im Heimspiel gegen den TSV Grafenberg gemacht werden.

Nach drei Siegen in Folge hat sich der AC Catania Kirchheim wieder etwas Luft im Abstiegskampf verschafft. Beim Tabellendrittletzten TSV Neckartenzlingen sieht Trainer Canan Karahan seine Mannschaft sogar im Vorteil: "Ich denke, der Druck liegt beim Gegner." Dennoch wäre Karahan schon mit einem Punktgewinn zufrieden. Beim SV Nabern laufen die Planungen schon für die neue Saison in der Kreisliga B und Abteilungsleiter Rainer Kneile hat die Hoffnung bereits aufgegeben: "Der Abstieg ist nicht mehr zu verhindern, auch wenn wir am Sonntag gegen den TSV Wolfschlugen gewinnen sollten." Wie der Kader für die nächste Runde aussehen wird, entscheidet sich in den nächsten Wochen. Kneile ist sich sicher: "Wir müssen die Erwartungshaltung für die neue Saison etwas zurückschrauben." Ob Karl-Heinz Toparkus auch in der nächsten Runde Trainer beim SV Nabern sein wird, ist noch nicht entschieden.

Im Kampf um den Aufstiegsrelegationsplatz gibt es voraussichtlich einen Zweikampf zwischen dem TB Neckarhausen (59 Punkte) und dem VfB Neuffen (57). Im Lokalderby beim ebenfalls noch nicht gesicherten TSV Oberboihingen wird es für den Tabellenzweiten nicht einfach werden, erfolgreich zu sein. Der TSV Weilheim mit 54 Zählern und einem Spiel mehr als die Konkurrenten darf sich nur noch minimale Hoffnungen machen. Im Heimspiel gegen den TSV Altdorf sind die Limburgstädter in der Favoritenrolle. Nach 24 Niederlagen in Folge erhofft sich der TSV Holzmaden im Heimspiel gegen den FC Unterensingen, dass diese Negativserie endlich ein Ende hat.