Lokalsport

Oberliga für die SG noch kein Thema

Volleyball Nichts Genaues weiß man nicht: Will Landesligist SG Dettingen/Unterboihingen überhaupt aufsteigen?

Dettingen/Wendlingen. Alles ziemlich unübersichtlich zum Ende der Volleyballsaison: Ob es Relegations-Teilnehmer SG TTV Dettingen/TV Unterboihingen tatsächlich in die Oberliga drängt, ist ebenso offen wie der weitere Weg von Landesliga-Meister TSV Bad Saulgau, der für die höhere Spielklasse zwar längst qualifiziert ist, aber noch personelle Unterdeckung hat. „Wir sind dabei, abzuklären, ob wir aufsteigen können“, erklärte TSV-Volleyball-Abteilungsleiterin Katja Praegla unter der Woche auf Anfrage. Die Lageeinschätzung von Verbands-Öffentlichkeitsreferent Tobias Münzenmaier („den Aufstiegsverzicht eines Landesliga-Meisters gab es bisher noch nie“) spricht gegen den Nichtaufstieg, doch erst im Mai wird‘s die Auflösung schriftlich geben.

Ob die SG TTV Dettingen/TV Unterboihingen auf den Oberliga-Zug aufspringen wird, ist auch noch nicht sicher: Der Ausrichter des Relegations-Aufstiegsturniers am 30. April in eigener Halle prüft weiterhin, ob er „oben“ personell mithalten könnte. „Derzeit haben wir erst acht oberligataugliche Spieler beisammen“, klagt Pressewart Stephan Lehmann, „aber zehn brauchen wir.“ Aufgrund von Zeitproblemen wären Hanns Scheibe, Thomas Frank, Heiko Hummel und der Pole Damian Dokla künftig nur eingeschränkt einsetzbar.

Doch auch bei der Spielgemeinschaft ist das endgültige Aufstiegs-Urteil noch nicht gefällt. Allerdings müssen die Spieler auch erst mal die Relegation gewinnen, um die Oberliga-Option zu erhalten. „Wir werden auf den Turniersieg spielen“, verspricht Lehmann.

Bezirksliga-Vizemeister TV Unterboihingen/TTV Dettingen II spielt morgen um den Aufstieg in die Landesliga. Gegner ab 10 Uhr in der Friedrichshafener Sporthalle Ailingen sind ASV Botnang II, TSV Eningen II, VfL Pfullingen, SG Kornwestheim/Freiberg und Ausrichter SG TSG Ailingen/TV Markdorf. Die beiden Erstplatzierten steigen auf.Thomas Pfeiffer

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