Lokalsport

Ötlinger Konkurrenzwird Bronze aberkannt

LUDWIGSBURG Wegen eines positiven Dopingbefundes eines Mannschaftsmitglieds wird der Schützengilde Ludwigsburg, Liga-Rivale des TSV Ötlingen, nachträglich die Bundesliga-Bronzemedaille in der Luftpistole aberkannt. Das Team muss die Urkunden und Medaillen zurückgeben, der ESV Weil am Rhein, der im Finale um Platz drei den Ludwigsburgern mit 2:3 unterlegen war, wird auf den dritten Rang gesetzt.

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Der Ludwigsburger Schütze Jürgen Hartmann hatte bei der nach dem Wettkampf entnommenen Probe die verbotene Substanz Hydrochlorothiazid im Blut. Dieser Wirkstoff gehört zu den im Sportschießen verbotenen Betablockern. Laut DSB-Sportordnung 0.17.4.3 wird der Schütze daraufhin disqualifiziert und sein Ergebnis beim Bundesligafinale nicht gewertet. Damit ging die Mannschaft aus Ludwigsburg theoretisch mit nur vier Schützen in die Partie. Die Ligaordnung des Deutschen Schützenbundes verlangt, dass eine Mannschaft mit fünf Sportlern vertreten sein muss.

pm