Lokalsport

Ötlinger Schützen schwach

Mit zwei klaren Niederlagen sind die Luftpistolenschützen des TSV Ötlingen am ersten Wettkampftag der neuen Bundesligasaison in Weil am Rhein nach Hause geschickt worden. Nach dem 1:4 gegen Weil und dem 0:5 gegen Waldenburg rangieren die TSVÖ-Schützen auf dem letzten Tabellenplatz.

WEIL AM RHEIN Die Ötlinger Schützen waren zuversichtlich, mindestens zwei Punkte vom ersten Wettkampfwochenende mitzunehmen auch ohne ihren Neuzugang Yusuf Dikec. Bereits gegen den ESV Weil zeigten sich aber schon deutliche Ötlinger Schwächen.

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Stefan Scharpf begann gegen Thomas Albiez unerwartet schwach. 88 Ringe nach der ersten Serie bedeuteten bereits drei Ringe Rückstand. Nach zwanzig Schuss war die Partie mit jeweils 184 Ringen wieder ausgeglichen. Der dritte Durchgang sah den Ötlinger bereits mit einem Ring in Front. Diesen Vorsprung verlor er aber bis zum Schluss und unterlag mit 367:369.

Boris Graytser konnte sich gegen Christian Schebesta ebenfalls nicht durchsetzen. Einen Rückstand von fünf Ringen zur Halbzeit konnte er nicht mehr aufholen und verlor die Partie klar mit 372:380 Ringen. Ähnlich erging es Achim Rieger. Seine Partie endete mit 379:368. Auch Susi Horvat war dem Weiler Jan Brunner hoffnungslos unterlegen. Mit 361:375 Ringen musste sie auch den vierten Einzelpunkt den Schützen des ESV Weil überlassen. Lediglich Michael Waibel zeigte bei den Ötlingern eine ansprechende Leistung. Mit seinem bewährten Kampfgeist schoss er 381 Ringe, besiegte so den Weiler Dan Pfizenmayer (371).

Auch wenn die Ötlinger eine Niederlage im zweiten Wettkampf gegen die SG Waldenburg einkalkuliert hatten, erhofften sie sich durch eine komplette Mannschaftsumstellung den einen oder anderen Einzelpunkt. Der Auftritt der Waldenburger Schützen in Besetzung zeigte jedoch deutlich, dass hier der amtierende Deutsche Mannschaftsmeister auf dem Schießstand war. Der gegen den Ötlinger Stefan Scharpf angetretene Vladimir Gontcharov hatte zwar ungewohnte Schwierigkeiten, lag aber nach dreißig Schuss mit sieben Ringen in Front und rettete mit 378:375 Ringen den Punkt für Waldenburg.

In den Partien zwei und drei trafen Michael Waibel und Leo Braun sowie Markus Geipel und Patrick Lengerer aufeinander. Beide Waldenburger demonstrierten hochklassiges Luftpistolenschießen. Braun gewann mit 387:377 Ringen, Lengerer stand dem nicht nach und siegte souverän mit 386:371 Ringen. Der wieder einmal in die Bresche gesprungene Roland Preissler musste sich Wolfgang Renner mit 380:373 Ringen beugen. Herbert Rieke verlor erwartungsgemäß gegen Franz Möndel mit 352:370.

Am 29. und 30. Oktober haben die Ötlinger bei ihrem Heimkampf in der Sporthalle Stadtmitte Fürth und Heidelberg zu Gast. Gegen die ebenfalls noch sieglosen Teams müssen die Rübholz-Schützen gewinnen, wollen sie nicht schon nach der Hälfte der Saison in Abstiegsnöte geraten.

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