Lokalsport

Ohmden auf der Lauer

Nach der ersten Niederlage von Spitzenreiter TSV Linsenhofen am letzten Sonntag beim TSV Beuren, ist in der Kreisliga B wieder Spannung eingekehrt. Der sonntägliche Spieltag wartet mit zwei Verfolger-Duellen auf.

KLAUS-DIETER LEIB

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KIRCHHEIM Dem TSV Beuren sei Dank: Durch den 3:2-Coup der Kurörtler vergangenen Sonntag gegen Linsenhofen, bringt der kommende Spieltag viel Brisanz mit sich. Bei den Begegnungen TSV Ötlingen (3. Platz/13 Punkte) gegen TG Kirchheim (4./13.) und SV Nabern (5./12.) gegen TSV Ohmden (2./15.), bleiben die Verfolger unter sich.

Vor allem die Kicker des TSV Ohmden wittern nach der Linsenhofener Niederlage wieder Morgenluft. Per Sieg in Nabern könnten die Ohmdener, bei gleichzeitiger Linsenhofener Niederlage gegen Marsonija Frickenhausen, mit dem TSVL gleichziehen. So weit denkt im Bergwald jedoch noch keiner. "Ein Punkt ist für uns auf alle Fälle drin", gibt sich Abteilungsleiter Elmar Härtl bescheiden. Die nächsten beiden Spiele werden zeigen, wohin der Weg des TSVO führen wird. Nach dem Spiel in Nabern kommt der TSV Linsenhofen in den Bergwald. "Es ist die Stunde der Wahrheit und eine Wendemarke für die Mannschaft", formuliert Härtl die Situation. Gleiches gilt für den SV Nabern. "Wir haben unser Soll an verlorenen Spielen schon überschritten", so Abteilungsleiter Rainer Kneile. Aus den letzten drei Spielen der Vorrunde wünscht sich Kneile neun Punkte, "wenn wir den Aufstieg noch erreichen wollen."

Mit einem Heimsieg gegen die SGEH II könnte sich der TSV Jesingen II in der Spitzengruppe festsetzen. "Wir müssen aufpassen, dass der Schuss nicht nach hinten los geht. Alles andere als ein Sieg würde mich aber nicht zufriedenstellen", stellt Trainer Jörg Sauer die Seinen unter Druck. Seit der bitteren 2:8-Klatsche beim TSV Linsenhofen am 29. August gab es für die "kleinen Gerstenklopfer" keine Niederlage mehr.

Nach dem großen Aderlass beim TSV Ötlingen in der letzten Saison (fünf Stammspieler verließen den Verein), durfte nicht unbedingt erwartet werden, dass die Ötlinger auch in dieser Saison oben mitspielen. Das dies dennoch der Fall ist, verdanken die Rübholz-Kicker unter anderem ihrem neuen Trainer Uwe Schulz. "Wenn die Spieler weiter so mitziehen, können wir noch viel erreichen." Für die Begegnung gegen die TG Kirchheim erwartet der Ötlinger Coach ein knappes Ergebnis: "Ein Punkt wäre zu wenig." Nicht aber für TG-Abteilungsleiter Wolfgang Kretzschmar: "Für mich ist der TSV Ötlingen klarer Favorit."

Beim TSV Owen ist die Euphorie des ersten Kreisliga-B-Jahres dem Frust über nur einen Sieg bei sechs Niederlagen gewichen. Neutrainer Jürgen Nix ist um seinen Job momentan nicht zu beneiden. "Wir sind in den meisten Spielen bestimmt nicht schlechter als die anderen Mannschaften, machen aber deutlich mehr Fehler", fokusiert Nix das Problem. Nachdem für Sonntag auch noch Libero Tobias Streicher wegen einer Bänderdehnung ausfallen wird, sind die Chancen auf ein Erfolgerlebnis gegen den TSV Notzingen II nicht gerade günstig.

Nach zwei Siegen auf fremden Plätzen peilen die Kicker des TSV Schlierbach gegen den TSV Beuren den ersten Heimsieg an.