Lokalsport

Perfekter Start auf der Hahnweide

Gleich zwei Wertungstage zum Auftakt

Hahnweid-Wettbewerb einmal anders: Mit gleich zwei Wertungstagen feierten die Organisatoren der 43. Internationalen Segelflugsport-Veranstaltung am Wochenende einen Auftakt nach Maß. Mit Strecken bis 390 Kilometer Länge waren die Aufgaben über der Schwäbischen Alb anspruchsvoll gesteckt. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag war dies mit zahlreichen Außenlandungen und Wiederstarts auf anderen Segelfluggeländen verbunden.

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Rainer Rauch

Kirchheim. Gute Stimmung und eine hervorragende Organisation sind das Markenzeichen der Organisatoren der Fliegergruppe Wolf Hirth. Entgegen den häufiger schon verregneten Eröffnungswochenenden gelang diesmal auch ein perfekter Start. Knifflig war es dennoch, für alle Klassen geeignete und lösbare Aufgaben zu finden. So ging es an beiden Tagen zunächst in Richtung Westen zur Burg Hohenzollern und anschließend Richtung Osten, meist in die Gegend von Aalen. Da die Thermik am Samstag früher als prog­nostiziert endete, musste mancher Teilnehmer seinen ganzen Mut zusammennehmen, um doch noch über den Dettinger Buckel zu hüpfen. Letztlich gelang dies dem belgischen Team am Samstag besonders gut – Sie errangen sowohl in der Rennklasse als auch in der 18-Meter-Klasse den Tagessieger.

Nach dem Eröffnungswochenende liegen Lokalmatadoren und ausländische Gäste in der Wertung dicht an dicht: In der offenen Klasse Joachim und Uli Schwenk, vor dem bayerischen Team Müller/Mertel. In der 18-Meter-Klasse sicherte sich Reinhard Schramme mit 124 Stundenkilometern Platz eins vor dem englischen Team Derren und Jones.

Sollte der Meteorologe recht behalten, liegen noch einige Wertungstage im Bereich des Möglichen. In der Rennklasse führt der Belgier Colson souverän.