Lokalsport

Personalnöte unter der Teck und der Limburg

Sowohl die Owener als auch die Weilheimer Landesligahandballer werden derzeit von Personalnöten geplagt. Für beide Teams gilt am Sonntag bei ihren Auswärtsspielen: Den Anschluss an die Tabellenspitze nicht verlieren.

OWEN/WEILHEIM Zum letzten, verspäteten Hinspiel der Saison fährt der TSV Owen am Sonntag nach Urach. Die Mannschaft aus dem Ermstal belegt derzeit zwar nur den vorletzten Tabellenplatz, hatte aber am vergangenen Wochenende den TSV Weilheim an den Rand einer Niederlage gebracht. Vor allem der Kampfgeist des Verbandsligaabsteigers, der in den letzten zwei Minuten beinahe noch einen Drei-Tore-Rückstand egalisieren konnte, war imponierend. Der TSV Owen will sich vornehmlich auf sein eigenes Spiel konzentrieren. Im Spitzenspiel gegen den TSV Scharnhausen (29:29) mussten die Herzogstädter schmerzlich erfahren, dass eine starke Halbzeit nicht ausreicht, um an der Spitze bestehen zu können. Trotzdem will die Mannschaft um Kapitän Lars Kirchner am Sonntag (17 Uhr) versuchen, an der gezeigten Leistung anzuknüpfen. Der Blick auf die aktuelle Tabelle zeigt: Am Ende kann jeder Punkt entscheidend sein. Noch hat der TSV Owen die Chance, in den verbleibenden Spielen den zweiten Platz zu verteidigen, der zum Aufstieg berechtigen würde.

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Dabei muss man allerdings am Wochenende auf Goalgetter Heiko Hoyler verzichten, dem unter der Woche ein Weisheitszahn gezogen werden musste. Auch hinter dem Einsatz von Markus Wahl, den Rückenbeschwerden plagen, steht noch ein Fragezeichen. Dennoch fordert Trainer Christoph Winkler vollen Einsatz und Konzentration, um beim TSV Urach doppelt zu punkten.

Beim TSV Weilheim wird die Liste der fehlenden Spieler immer länger. Nach den langzeitverletzten Allgaier, Mauch und Höger kommen am Sonntag beim Auswärtsspiel (17 Uhr) in Alfdorf wohl auch Martin Schorr, Tobias Hägele und Marco Schill hinzu. Daher hat Trainer Peter Schmauck mit Hans-Peter Rack einen Oldie reaktiviert. Die Weilheimer müssen unbedingt punkten, um den Anschluss an die Aufstiegsränge zu halten. Denn am Wochenende ist nicht davon auszugehen, dass einer der direkten Konkurrenten bei den vermeintlich leicht zu schlagenden Gegnern Federn lässt. Leicht ist der Gang für die Limburgstädter in die Ostalbgemeinde Alfdorf nicht. Und das, obwohl sich die Mannen um die beiden Kanoniere Heller und Bender bisher alles andere als heimstark präsentierten. Lediglich drei Siege gelangen dem Sechstplatzierten zu Hause. Davon aber immerhin einer gegen den TSV Scharnhausen.

Gewarnt sollte die Gomringer-Sieben aber auch durch das Hinspielergebnis sein: 21:21 hieß es damals im bisher torärmsten Spiel der Landesliga. Damit sich so etwas nicht wiederholt, hat der Weilheimer Coach sein Hauptaugenmerk im Training auf die Behebung der Abschlussschwäche des TSV gelegt. Ob das helfen wird?

br/tp

Die Landesliga-Aufgebote

TSV Owen:

Carrle, Fazakas Baisch, Blumauer, Dunkel, C. Hoyler, Kazmaier, Kirchner, Klett, Meißner, Wahl, Winkler.TSV Weilheim:

Rehkugler, Müske Bleher, Schill (?), Weiss, Klein, Gieß, Gomringer, Bächle, Bachofer, Sigel, Schorr (?), Binder, Hägele (?), Rack.