Lokalsport

Pflichtprogramm solide absolviert

Handball-Bezirksliga: Die SG Lenningen bezwingt den TSV Denkendorf ohne zu glänzen

Die SG Lenningen ließ bei ihrem 29:22-Sieg gegen den TSV Denkendorf am Samstagabend in eigener Halle nichts anbrennen. Im Gegensatz zum Vaihingen-Spiel leistete sich die Wöller-Sieben diesmal jedoch viele technische Fehler. „Ich habe davor gewarnt, gegen Denkendorf tun wir uns schwer“, meinte SG-Trainer Klaus Wöller, der einige Schwächen in der Abwehr seiner Mannschaft sah.

Handball-Bezirksliga SG Lenningen (orange) -TSV Denkendorf (wei§)
Handball-Bezirksliga SG Lenningen (orange) -TSV Denkendorf (wei§)

Lenningen. Lenningen hatte mit Oliver Ringelspacher, Florian Dieterich und Heiko Lamparter drei krankheitsbedingte Ausfälle zu verschmerzen. Mit einer Überraschung warteten die Gäste auf: Sie reaktivierten den 43-jährigen Horst Müller, der die Abwehr verstärkte. Allerdings nur bis zur 25. Minute, dann musste der Ex-Regionalligaspieler mit einer Augenbrauenverletzung aufgeben.

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Nach zähem Beginn führte Lenningen nach gut einer Viertelstunde mit 10:4, wobei der zehnte Treffer sehenswert war: Christoph Wald steckte von Linksaußen den Ball zu Robin Renz am Kreis durch und der ließ Nazario Sollmando keine Chance. Es war nicht die einzige gelungene Aktion, welche die SG-Fans begeisterte. Höchste Alarmstufe herrschte beim TSV dann, wenn Ricki Austen und Timo Haid das Gästetor ins Visier nahmen. Denkendorf konnte durchaus gefällige Angriffszüge vortragen, scheiterte jedoch häufig im Ab­schluss. Auch deshalb, weil Matthias Carrle einige Glanzparaden zeigte und zwei Strafwürfe parierte.

Das TSV-Quartett Steinke, Sunjic, Reinhardt und Skrtic kam bis dahin nicht wie gewohnt ins Spiel. In der offensiven Abwehr der Lenninger verfing sich meist der letzte Pass, was die Gastgeber zu schnellen Kontern nutzten. Markus Schur sorgte für den 15:9 Pausenstand. Diesen komfortablen Vorsprung verwaltete Lenningen gut, auch wenn sich die Mannschaft im Angriff allzu oft nachlässig zeigte. Pisch und Kevin Ringelspacher ließen auf diese Weise zwei Riesenchancen liegen, und plötzlich war Denkendorf durch Sunjic wieder dran: 23:19 stand es in der 48. Minute. Zeit für Wöller, seine Mannschaft neu einzustellen. Wald und Pisch zogen das Tempo an und warfen das 25:20 heraus. Der Rest war Schaulaufen. Austen und Haid waren nun nicht mehr zu halten. Das letzte Tor markierte Peter Bächle per Strafwurf.döl

SG Lenningen: Carrle – Austen (7), Haid (6), Wald (4/1), Lamparter (2), Pisch (2), Renz (2), K. Ringelspacher (2), Schur (2), Bächle (1/1), Schmid (1).

TSV Denkendorf: Sollmando, Eiler – Steinke (5/2), Skrtic (5/2), Negele (3/1), Reinhardt (3), Sunjic (3), Kroll (2), Pröll (1), Allgaier, Draenert, Kirchner, Maier, Müller.