Lokalsport

Platz sieben: Norbert Braun trotzt der Hitze

Der Dettinger Duathlet Norbert Braun vom Sparda-Team Rechberghausen hat beim Powerman-Weltcup im luxemburgischen Weiswampach in seiner Altersklasse den siebten Platz erreicht. Zahlreiche seiner 29 Konkurrenten mußten in einer wahren Hitzschlacht den Bedingungen Tribut zollen.

WEISWAMPACH Das nahe der belgischen Grenze gelegene Weiswampach war zum fünften Mal Austragungsort des Luxemburger Weltcupduathlons zur Powermanserie. Schönes Wetter mit nahezu 30 Grad Hitze prägten den Duathlon in nicht zu erwartender Weise, denn sage und schreibe zwanzig Athleten und Athletinnen mussten zum größten Teil schon beim ersten Zehn-Kilometer-Lauf der großen Hitze Tribut zollen und aussteigen.

Anzeige

Das Feld der 160 Ausdauersportler ging pünktlich um 12.30 Uhr auf die Strecke, um die Powermandistanz von zehn Kilometer Laufen, sechzig Kilometer Radfahren und nochmals zehn Kilometer Laufen zu bewältigen. Auf dem Radkurs musste vier mal eine 15-Kilometer-Runde mit insgesamt fast 800 Höhenmetern von den Zweikämpfern bewältigt werden.

Der Dettinger Norbert Braun, der seit Jahresanfang nicht nur selbst als Duathlet aktiv ist, sondern auch offiziell das Amt des Duathlonbeauftragten der Senioren in der Deutschen Triathlon Union wahrnimmt, spürte gleich auf den ersten Metern, dass die äußeren Bedingungen keine neuen Bestzeiten zulassen würden und dass unter diesen Bedingungen das Rennen unglaublich hart werden würde.

So kam er nach 42.17 Minuten in die Wechselzone, um aufs Rad zu wechseln. Nachdem Braun schon 2004 in Luxemburg teilnahm, konnte er beim Radfahren diesen Vorteil nutzen und trotz dem zusätzlichen Gegenwind auf der Strecke fast exakt die gleiche Radzeit realisieren, und dort auch entscheidende Plätze gutmachen.

So kam bei Braun doch noch die Hoffnung auf, wieder eine Top-Ten-Platzierung zu erreichen. Nach exakt 1,55 Stunden Radfahren gings wieder in die Wechselzone, wo Rad und Helm abgelegt werden und die Rad- gegen Laufschuhe gewechselt werden. Für den zweiten Lauf benötigte Braun fast vier Minuten mehr als im Jahr davor, da aber die Altersklassenkonkurrenten erhebliche Probleme im zweiten Lauf hatten, überholte der Dettinger noch zahlreiche Konkurrenten und lief letztendlich in der Zeit von 3.24,21 Stunden ziemlich erschöpft und gezeichnet von den Strapazen des Wettkampfs ins Ziel das war Platz sieben von den 29 Konkurrenten in der Altersklasse. Gerade das Durchstehen auch ungewöhnlicher Rennen zeichnet die wirklich guten Duathleten im Powerman-Weltcup aus.

str