Lokalsport

Punktgleiches Trio an der Spitze

Nachdem die Kreisliga B die Hälfte der Saison gemeistert hat, bahnt sich nun ein Dreikampf um die Meisterschaft an. Während Ohmden nach der Derby-Pleite gegen Ötlingen (2:3) die Tabellenführung an Linsenhofen (3:3 bei Jesingen II) abgeben musste, konnte Nabern durch ein klares 6:1 gegen Schlierbach nach Punkten gleichziehen.

KIRCHHEIM Darüber hinaus bewies die Notzinger Bezirksligareserve einmal mehr, dass man den Tag nicht vor dem Abend loben soll. In Beuren fiel der 2:2-Ausgleich der Notzinger wieder einmal erst in der Nachspielzeit. Gar nicht gespielt wurde hingegen in Frickenhausen. Die Marsonija hat ihr Spiel gegen die Turngemeinde Kirchheim auf 27. November verlegt.Ohmden Ötlingen 2:3 (1:2): Der Bergwald-Elf mangelte es gestern an der notwendigen Aggressivität. Zudem verzeichneten die Platzherren zu viele Fehler im Spielaufbau. Gepaart mit den groben Abwehrschnitzern, konnte Ötlingens Andre Krokor mit dem 1:1 (21.) die vorausgegangene 1:0-Führung von Cengiz Akseki (13.) egalisieren. Auch in der Folgezeit blieb Ohmden in der Offensive eher blass. Anders die Gäste, die nach dem Wechsel durch Michael Krause (41.) und Michael Hendel (58.) auf 3:1 davonzogen. Nun schalteten die Rübholz-Kicker einen Gang zurück. Zwar konnte Manfred Heiland für den TSVO zwar noch den 2:3-Anschlusstreffer (62.) markieren, doch ansonsten ließen die Kirchheimer Vorstädter nichts mehr anbrennen. Am Ende blieb's beim letztlich verdienten 3:1 für Ötlingen. Reserven 0:1.Jesingen II Linsenhofen 3:3 (0:0): Linsenhofen verbuchte in der ersten Spielperiode mehr Anteile und hatte unterm Strich auch mehr Einschussmöglichkeiten. Dennoch stand es zur Pause 0:0 glücklich aus Jesinger Sicht. Nach dem Wechsel waren eigentlich die Einheimischen am Drücker, doch dann kam die Phase des Carlo Greco. Der Linsenhofener Sturmtank schoss seine Farben durch einen lupenreinen Hattrick (60., 63., 67.) mit 3:0 in Front. Jesingen reagierte mit dem 1:3 von Andreas Schroeder (69.), was die Hoffnungen nochmals nährte. Nun ging es Schlag auf Schlag. Antonio Palmeri (71.) und Michael Slavik (80.) brachten die wiedererstarkten Mannen von den Lehenäckern noch zum 3:3-Ausgleich ein Remis, mit dem in Jesingen wohl niemand mehr so recht gerechnet hatte. Dafür gab es kurz vor Ende nach diversen Tätlichkeiten noch Rote Karten für Jesingens Carmelo Stuppia und Linsenhofens Sener Senel (88.).Nabern Schlierbach 6:1 (4:0): Als Schlierbach in die Kabine ging, stand es schon 4:0 für die Elf vom Oberen Wasen. Mladenko "Macho" Cadjenovic (17.), Markus Prettner (26., 44.) und Andreas Schuster (48.) hatten für die Vorentscheidung gesorgt. Schlierbach konnte sich im ersten Spielabschnitt nicht einmal vor dem Naberner Gehäuse präsentieren. Nachdem Prettner kurz nach Wiederanpfiff das Leder gar zum 5:0 versenkte (48.), verloren die Gastgeber kurioserweise den Faden. Einzelaktionen bestimmten fortan das Geschehen. Schlierbach befreite sich nun und kam zu zahlreichen Chancen, welche jedoch nur beim 1:5-Ehrentreffer von Ditrich Arthar von Erfolg gekrönt waren (78.). Den Schlusspunkt eines hoch verdienten Sieges setzte wiederum Cadjenovic mit seinem Treffer zum 6:1-Endstand (84.). Reserven: kls. 3:0.Beuren Notzingen II 2:2 (2:1): Bittere Schlussminuten für die von Bernd Haußmann gecoachten Beurener. Die für ihre druckvolle Schlussphase berüchtigten Notzinger legten den Platzherren in der Nachspielzeit noch ein Ei, als Peter Schenk den 2:2-Ausgleich fabrizierte (90.). Ärgerlich vor allem, weil es Beuren bis dahin versäumt hatte, den Sack zuzumachen. Zwar produzierte Notzingens Goran Popovic (9.) die 1:0-Führung, doch Ali Ünal glich im Gegenzug zum 1:1 aus (12.). Beuren kam dann bis Spielende in den Genuss besserer Chancen. Alles was daraus resultierte war jedoch die zwischenzeitliche 2:1-Führung von Levent Türkhan (35.) bis Schenk die Beurener Siegeshoffnungen zerplatzen ließ. Beim Stande von 1:1 vergab Marc Claus zudem einen Strafstoß (28.). Beurens Trainer Bernd Haußmann war entsprechend enttäuscht: "Wir haben zwei Punkte verloren." Reserven Beuren Owen 1:2.

jüf

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