Lokalsport

Rabenschwarzes Wochenende

TTV-Herren verlieren 2:3 und 1:3 in Bad Saulgau

Zwei bittere Niederlagen und Verletzungspech haben für trübe Laune bei den Volleyball-Herren des TTV Dettingen gesorgt. Beim TSV Bad Saulgau gab es im Viertelfinale des württembergischen Pokals ein 2:3, zwei Tage später ein 1:3 im Oberliga-Spiel. Die Abstiegsgefahr wird größer.

TTV Dettingen: Acicbe, Mäbert, Frank, Sick, Tratt, Ratzkowski, Babinger, Melzer, Hummel, D‘Apote, Lehmann

Bad Saulgau. Mit der Minimalbesetzung von sieben Spielern fuhren die Dettinger in den Kurort zum VLW-Pokalspiel, weil es im Vorfeld zwei schlechte Nachrichten gegeben hatte: Libero Kilian Kiedaisch musste nach einer Abwehraktion im Training mit Verdacht auf Kahnbeinbruch ins Krankenhaus, Außenangreifer Damian Dokla war erkrankt. Im vierten Satz der Partie dann ein weiterer Schock für den TTV: Angreifer Tamer Acicbe sank mit schmerzverzerrtem Gesicht auf den Boden. Diagnose am Abend: Muskelfaserriss in der Wade. Nach Acicbes Ausscheiden spielten die Mannschaften den Satz zwar voll zu Ende, danach brach der Schiedsrichter das Spiel aber ab. Dettingen verlor 2:3 und ist damit aus dem Verbandspokal ausgeschieden.

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Im Oberliga-Spiel zwei Tage später sollte dann die TTV-Revanche folgen. Inzwischen zu acht, begann das erste Dettinger Rückrundenspiel Erfolg versprechend. Der erste Satz wurde mit 25:23 gewonnen, im zweiten überzeugten die Dettinger bis zum Stand von 22:19. Dann kam die Wende. Vier Punkte am Stück brachten die Saulgauer zurück in die Erfolgsspur – 23:25. Der TTV hatte Durchschlagskraft im Angriff und beim Aufschlag. Die Saulgauer, bei denen der polnische Ex-Nationalspieler Waldemar Kasprzak als Zuspieler fungierte, machten weiter Druck. 7:1 führten sie im dritten Satz, ehe die Dettinger wieder aufholten. Doch mehr als der 22:22-Ausgleich war nicht drin. Bad Saulgau gewann 25:22. Schlussendlich war für den TTV auch im letzten Satz nichts mehr zu holen. Die Saulgauer gaben sich keine Blöße mehr und spielten konsequent weiter. Am Ende gewannen sie Satz vier 25:15 und damit das Spiel 3:1.

Damit fing sich der TTV nach allem Verletzungspech eine ganz bittere Niederlage, hatte man sich doch gegen den Tabellenletzten Punkte ausgerechnet. Spätestens jetzt ist jedem in Dettingen klar: Die Mannschaft steckt voll im Abstiegskampf. Nur ein Punkt trennt den TTV vom letzten Platz. Am kommenden Samstag erwartet Mitaufsteiger VfB Ulm die Dettinger (16 Uhr). In der Hinrunde gab es für den TTV eine 1:3-Niederlage.sl