Lokalsport

Reifenpoker vor dem Start

Probleme wie in der Formel 1 beim Inline-Rennen in Neidlingen: Welche Räder soll ich montieren? Dies war die allgegenwärtige Frage am gestrigen Sonntag beim LBS-Cup-Ski-Inline in Neidlingen.

NEIDLINGEN Unterm Reußenstein gab es gestern einige Sonnenstrahlen, aber auch einige Regentropfen und jede Menge schwarze Wolken. Beim Inline-Alpin-Slalom um den LBS-Cup siegten diesmal die Wagemutigen, die trotz Wettervorhersage und dunkler Wolken nicht ihre langsamen und gut haftenden Regenrollen, sondern schnelle und harte Räder montiert hatten. Trotz vereinzelter Tropfen blieb die Rennstrecke fast den ganzen Tag über trocken und die Neidlinger konnten ihre Veranstaltung planmäßig durchführen.

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200 Inline-Alpin-Rennläufer aus ganz Baden-Württemberg lieferten sich in zwei Durchgängen ein spannendes Rennen. Der Tagesschnellste Johannes Beirer vom SC Wurmlingen absolvierte den mit 44 Kippstangen sehr engen und anspruchsvoll gesetzten Lauf in einer Gesamtzeit von 54,21 Sekunden. Aber auch die Läufer aus Neidlingen und Umgebung konnten einige Pokale und Klassensiege feiern (die kompletten Ergebnisse erscheinen in der morgigen Ausgabe).

Bei all den Spitzenläufern kam auch der Nachwuchs nicht zu kurz. 70 Teilnehmer zeigten beim anschließenden Geschicklichkeitslauf ihr Können. Die jüngsten Starter waren gerade einmal fünf Jahre alt und zeigten beim Durchfahren des Parcours, dass der Inline-Alpin-Rennsport Zukunft hat.

jm