Lokalsport

Remis-Parade und Frustbewältigung bei den Bezirksligisten aus der Teck-Region

Einig waren sich gestern die Teckteams in der Bezirksliga: Sowohl bei der SGEH als auch beim VfL Kirchheim und dem TV Neidlingen stand am Ende ein Remis zu Buche - obwohl ein Sieg verdient gewesen wäre. Der Gewinner des gestrigen Spieltages war dadurch Tabellenführer SC Geislingen - nächster Gegner des TV Neidlingen.

Anzeige

SGEH-Trainer Dieter Hiller bemängelte beim 3:3 gegen Faurndau die fehlende Cleverness seiner Truppe: „Wir wollen immer alles spielerisch lösen, anstatt zur Entlastung von hinten einfach mal einen langen Ball zu spielen.“ Auf diese Art und Weise gaben die zu diesem Zeitpunkt verunsicherten Älbler zehn Minuten vor Schluss einen Zwei-Tore-Vorsprung noch her. „Angst ist bisweilen ein schlechter Ratgeber“, bemühte Hiller die Zitate-Box. Ein besonderes Lob des SGEH-Coaches verdiente sich Schiedsrichter Nikolaos Mettas von der SG Eintracht Sirnau: „Der hat eine Top-Leistung abgeliefert.“

Vor großer Kulisse fand die Spitzenpartie zwischen dem VfL Kirchheim und der TSV Oberensingen statt. 450 Zuschauer sorgten für ordentliche Derby-Stimmung im Stadion an der Jesinger Allee. Allein den nicht genutzten Torchancen weinte VfL-Abteilungsleiter Oliver Klingler am Ende eine Träne nach: „Wir lassen zwar in der Abwehr kaum Chancen zu, nutzen unsere Möglichkeiten im Sturm aber zu schlecht.“

Für den TV Neidlingen ist der Relegationsplatz nach wie vor das Saisonziel. Gestern gab auch der TVN einen Zwei-Tore-Vorsprung gegen den TSV Deizisau noch her. TVN-Abteilungsleiter Marlon Lamour: „Wir haben drei oder vier Punkte zu wenig auf dem Konto. Aber Platz acht ist für einen Aufsteiger doch gar nicht so schlecht.“ wai