Lokalsport

Rieke fordert Kampf bis zum Umfallen

SG-Frauen brauchen Sieg in Geislingen

Endspiel für die Landesliga-Handballerinnen der SG Lenningen. Bei der FSG Donzdorf/Geislingen hilft nur ein Sieg, um die Klasse doch noch zu halten.

Lenningen. SG-Trainer Bruno Rieke wählt vor dem Showdown drastische Worte: „Vom Kampf bis zum Umfallen“, sagt er und bindet die Hoffnung ein, „dass wir große Unterstützung von unseren Fans bekommen.“ Wer die SG unterstützen will, sollte heute um 17.30 Uhr in der Wölkhalle in der Rheinlandstraße 80 in Geislingen aufkreuzen.

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Aus Lenninger Sicht ist nicht nur absolutes Kämpfen angesagt. Die mentale Leistung ist ebenso gefragt – und da hofft der Trainer, dass die Fehlerquote deutlich nach unten gesenkt wird. Aus studienbedingten Gründen fehlt den Lenningerinnen heute Pia Schweikert. Die FSG ist personell sehr ausgeglichen besetzt und hatte in diesem Jahr einen 10:4-Punktelauf. Verloren wurde nur gegen die beiden Topmannschaften aus Wolfschlugen und Wernau. Lenningen verlor das Vorrundenspiel 24:30.

Um beim Tabellendritten überhaupt eine Siegchance zu haben, muss die SG eine exzellente Abwehr spielen. Im Durchschnitt werfen die Gastgeberinnen 28 Tore pro Spiel. Jüngstes Opfer der FSG-Tormaschine war die zweite Mannschaft von Frisch Auf Göppingen bei der 19:28-Niederlage vergangenes Wochenende.döl

SG Lenningen: Kullen, Fiegenbaum – Barner, Blocher, Emmenegger, Klein, Kuch, Ringelspacher, Schmid, Schilling, S. Schweikert

SG-Frauen zwischen Hoffen und Bangen

Alles noch drin für die SG Lenningen, vorausgesetzt am letzten Spieltag wird gepunktet. Bei vier Direktabsteigern liegt die SG nach Zählern gleichauf mit dem TV Winzingen, der nach jetzigem Stand den Klassenerhalt sicher hätte. Beide Konkurrenten haben am Wochenende ähnlich schwere Auswärtsaufgaben vor sich. Während Lenningen beim Tabellenvierten FSG Donzdorf/Geislingen punkten muss, trifft Winzingen auf den Dritten, HSG Deizisau/Denkendorf II. Im direkten Vergleich liegt der TV Winzingen mit nur zwei Toren vorn. Verlieren beide Teams, könnte die zweite Mannschaft von Frisch Auf zum lachenden Dritten werden, auch wenn ein Sieg der Göppingerinnen beim aktuellen Spitzenreiter TSV Wolfschlugen eine Riesen-Überraschung wäre. Für Wolfschlugen geht es schließlich im Wettrennen mit Verfolger HC Wernau um den Staffelsieg und damit den direkten Aufstieg in die Württembergliga.bk