Lokalsport

Schachcracks behalten Nerven

KIRCHHEIM Sieger der Schach-Bezirksligapartie Bebenhausen III gegen Nabern wurde nach einem Kampf auf Biegen und Brechen die Truppe vom Oberen Wasen mit 4,5:3,5. Karl Moll sorgte für einen Naberner Start nach Maß und konnte am sechsten Brett schon früh in einer Scheveninger Verteidigung Dame und Springer für zwei Türme gewinnen, wenig später die Partie. Alfred Keller (5) wiegelte seinen Gegner Meyer bis zum 16. Zug in Sicherheit, doch eine kleine Unachtsamkeit des Bebenhauseners führte schon nach 20 Zügen zum überraschenden Matt. Eine sehr gute Partie spielte Martin Vogel (3) gegen Dönitz. Sein Damenbauernspiel brachte ihm im 30. Zug schon einen Mehrbauern, sowie eine Gewinnstellung. Im Endspiel hatte er noch ein Turmgeschenk erhalten, was gleichzeitig zur sofortigen Aufgabe seines Gegners führte.

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Beim Stand von 3:0 schien das Match um die Mittagszeit zu kippen. Günter Keller (5) hatte gegen Freyer nach einer etwas unorthodoxen Eröffnung das Nachsehen und Dietmar Schulz (7) kam gegen Wörner nicht zu seinem Spiel. Cuong Minh Tran (2) spielte gegen Lenzen ausgeglichen, verlor aber in der Zeitnot Qualität und gab wenig später auf.

Es stand nun 3:3 und Nabern hatte noch zwei heiße Eisen mit Horst Falow am Spitzenbrett und Jan Jäger (8) im Feuer. Falow erspielte sich eine Gewinnstellung und setzte diese auch durch, Jäger hatte bei stetigem Vorteil und Angriff nach sechs Stunden das entscheidende, aber gleichzeitig für den Bebenhausener schmeichelhafte Remis, das den Endstand von 4,5:3,5 bedeutete.

Nabern bleibt dadurch in der Spitzengruppe einen Punkt hinter Grafenberg und Urach.

kj