Lokalsport

Schlamm stoppt Welk

Bis zum letzten von insgesamt sieben Läufen zur German Cross Country-Serie hatte der Kirchheimer Günter Welk seine Chance auf den Gesamtsieg der Semi-Profi-Klasse gewahrt. Technische Probleme und ein Schlammloch machten jedoch alle Siegträume zunichte.

LARS KOCH

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FULDA "Mit einem Sieg und etwas Glück kann ich das Klassement noch für mich entscheiden", meinte der 41-jährige "Oldie" vor dem Start kämpferisch. Die Witterungsverhältnisse in Mernes bei Fulda waren jedoch alles andere als nach dem Geschmack des Kirchheimers. Anhaltender Regen hatte die Strecke völlig aufgeweicht. Noch beim Start lief für Welk alles nach Plan. Nach der ersten Runde war der Kirchheimer im vorderen Mittelfeld zu finden. Allerdings stoppte ihn dann ein Schlammloch, in dem er bis zu den Knien fest steckte und mehrere Minuten auf die Konkurrenz verlor. Bei der anschließenden Aufholjagd konnte er zwar Plätze gut machen, doch eine halbe Stunde vor Ablauf der zweistündigen Rennzeit ereilte ihn das nächste Desaster: Der Vergaser hatte sich gelöst und jede Menge Schmutz den Weg in den Motor gefunden. Welk musste Stoppen und reparieren. Mit Wut im Bauch konnte der Yamaha-Pilot zwar noch einmal Plätze gut machen, am Ende erreichte er mit Rang neun aber nicht das erhoffte Spitzenresultat.

Bei der Meisterfeier am 9. Oktober in Teutschenthal, wo auch der Internationale Endlauf ausgetragen wird, steht Welk zumindest auf dem dritten Podiumsplatz, der ihm schon vor Mernes kaum noch zu nehmen war.