Lokalsport

Schlierbacher fasst Comeback im April ins Auge

KIRCHHEIM So hatte sich Motocross-Pilot Manuel Chittaro den Start ins Jahr 2005 sicher nicht vorgestellt. Beim Training in Magdeburg stürzte der 20-jährige Schlierbacher schwer. Zwar bewahrheitete sich die erste Diagnose, Fersentrümmerbruch, nicht, doch dem ambitionierten Youngster droht nach einer Operation in Hamburg eine längere Zwangspause. Der Weltermann-Yamaha-Pilot stand unserem Mitarbeiter Lars Koch Rede und Antwort.Zwischen Deinem Sturz und der Operation lag knapp eine Woche, wa-rum?Mein Fuß war sehr geschwollen. Diese Schwellung sollte erst einmal abklingen, eher wollten die Ärzte nicht operieren.Was wurde bei der Operation gemacht?Die OP hat etwa drei Stunden gedauert. Dabei wurden zuerst zwei Schrauben eingebracht, um die Knochen in der Ferse zu fixieren. Dann wurden die fixierten Knochen durch eine Platte gewissermaßen geschient und die Schrauben wieder entfernt. Laut den Ärzten ist es besser gelaufen, als erwartet. Die Verletzung war als solche auch nicht so schwer, wie anfangs befürchtet.Und wie geht es Dir jetzt, nach der Operation?Naja, gegen die Schmerzen muss ich noch Medikamente nehmen. Ansonsten ärgere ich mich natürlich sehr, dass ich bei den Rennen in Dortmund nicht dabei sein konnte.Apropos Rennen: Wann wirst Du wieder fahren können?Wann das sein wird, lässt sich jetzt noch nicht so genau sagen. Ich muss vorerst noch zehn bis zwölf Tage im Krankenhaus zur Beobachtung bleiben. Dann geht es für ein paar Tage nach Hause. Mit der Reha soll es dann losgehen, sobald die Wundheilung abgeschlossen ist. Zudem möchte ich, sobald ich wieder zu Hause bin, schon wieder etwas mehr für Arme und Oberkörper trainieren.Und ein realistischer Termin für Dein Comeback?Also eine realistische Zielsetzung ist der April. Aber natürlich bin ich nicht böse, wenn es schon eher geht.

Anzeige