Lokalsport

Schlierbacherin glänzt in Kiel

Beachvolleyball: Jelena Wlk gewinnt mit ihrer Partnerin DM-Gold

Die Berliner Bundesligaspielerin Jelena Wlk aus Schlierbach hat bei den deutschen Beachvolleyball-Meisterschaften der Altersklasse U19 in Kiel die Goldmedaille errungen.

Schlierbacherin glänzt in Kiel
Schlierbacherin glänzt in Kiel

Schlierbach. Bei Dauerregen und kühlen Temperaturen vermittelte das vier Tage dauernde DM-Turnier alles andere als Beachvolleyballstimmung: Die 32 Teams mussten zum Teil gegen kräftige Windböen ankämpfen.

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Trotz dieser widrigen Umstände wurden Jelena Wlk und ihre Partnerin Anika Krebs (Hamburg) ihrer Favoritenrolle gerecht. Die beiden neuen DM-Gewinner spielen zusammen beim VC Olympia Berlin, der in der Vorsaison allerdings aus der ersten Bundesliga abgestiegen ist.

Der Titelgewin in Kiel war nicht der erste für die 18-Jährige, 178  Zentimeter große Berliner Außenangreiferin. Schon 2009 gewann Jelena Wlk, die beim TSV Schlierbach mit dem Volleyball einst anfing, mit anderen Partnerinnen den nationalen Titel in der Altersklasse U17 und U18.

Noch am Anfang der Saison glaubte keiner so recht, dass Wlk nach ihrer schweren Knieverletzung und langen Rehabilitation die ganze Beachsaison durchspielen könnte. Umso mehr freute sie sich jetzt über diesen ersten Platz.

Im Olympiazentrum Kiel-Schilksee war Jelena Wlk mit ihrer Partnerin die Nummer eins der Setzliste gewesen. In der Vorrunde gewannen die beiden dann auch alle drei Begegnungen souverän mit 2:0 und untermauerten so ihre Favoritenrolle.

Die Endrunde begann für das hanseatisch-schwäbische Duo dann aber mit einem Dämpfer: Gegen Jung/Lotz (Tübingen/Freiburg), welche an Position sechs gesetzt waren, gab es eine überraschende Niederlage. Mit 0:2 (15:21, 8:21) mussten sich beide geschlagen geben.

Nach diesem Rückschlag wurde der Rest der Endrunde in gewohnt souveräner Manier bewältigt. Durch die unerwartete Niederlage bekamen es Jelena und Anika im Halbfinale mit dem vermeintlich zweitbes­ten Turnier-Team zu tun. Doch die Kieler Lokalmatadorinnen Anna Behlen und Janne Wurl konnten an diesem Tag nicht ihre beste Leistung abrufen und unterlagen relativ deutlich (16:21, 14:21).

Im Sand der „OlympiArena“ kam es danach zum mit Spannung erwarteten Finale um die deutsche Meisterschaft gegen Nina Interwies und Luisse Rossek (Eckernförde/Berlin). Im letzten Spiel zeigten Wlk/Krebs erneut ihre Klasse. Den ersten Satz gewannen sie mit 21:14, um dann in Satz zwei (21:13) den Gewinn der Goldmedaille perfekt zu machen.joh/mw