Lokalsport

Schlusslicht kommtGiengen gerade recht

Bei den Lenninger Handball-frauen sind die Weichen schon längst in Richtung Verbandsliga gestellt: Für den kommenden Absteiger aus der Württembergliga geht's in den restlichen Spielen nur noch um Schadensbegrenzung.

LENNINGEN Ein Häuflein Unentwegter machte sich am letzten Sonntag auf nach Neuenstadt. Von der Mannschaft, die im Vorrundenspiel noch ein 19:19 erzwang, fehlten diesmal drei Spielerinnen. So musste auch dieses Spiel mit 15:24 abgegeben werden.

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Für Trainer Hubert Kullen war es trotz ausgedünntem Kader dennoch "ein für unsere Verhältnisse gutes Spiel". So machte eine gerade von Windpocken genesene Katharina Beller den Trip ins Unterland mit, mögliche andere Kandidatinnen hatten abgesagt. Keine Absagen soll es heute geben, wenn die SG zum vorletzten Auswärtsspiel der Württembergliga nach Giengen/Brenz fährt. Die TSG steht mit 12:22 Punkten auf einem Abstiegsplatz und für sie kommt Lenningen gerade recht, um die Punktebilanz zu verbessern. Wie immer beschwört Kullen, dass es keine so "große Klatsche geben soll".

Nach Absprache mit dem A-Jugendtrainer Uli von Petersenn können Sandra Kuch und Miriam Emmenegger für die "Erste" abgestellt werden. Abgemeldet haben sich Mona Riek und Amrei Vogelmann. Die bescheidenen Lenninger Wünsche sind, dass die Tordifferenz nicht zu groß wird.

So wird eine Niederlage unter zehn Toren diesmal schon als Erfolg gewertet.

döl

So spielen die SGL-Frauen

Hahn, Vöhringer Baermann, Dick, Sliwka, Schmid, S. Kazmaier, Platz, Blocher, Kuch, Emmenegger.