Lokalsport

Schmohl fährt drei Mal aufs Podest

Villablino. Beim zweiten Teil der Inline-Weltmeisterschaften im spanischen Villablino haben Manuela Schmohl und Lisa Wölffing (beide SC Unterensingen) tolle Ergebnisse eingefahren. Schmohl wurde Vizeweltmeisterin im Riesenslalom und holte mit dem Team den WM-Titel. Zudem wurde sie beim abschließenden Weltcup Zweite. Wölffing erreichte dabei mit Rang sieben die beste Platzierung ihrer Karriere.

Der schnelle und anspruchsvolle Kurs erstreckte sich über rund 400 Meter mit 22 Toren. 130 Starter aus 13 Nationen, darunter Japan und Argentinien, gingen an den Start.

Manuela Schmohl wollte die verpatzte WM in Unterensingen vergessen machen und zeigte gleich, was in ihr steckt. Zur Halbzeit des Rennens lag sie auf Medaillenkurs mit nur 0,3 Sekunden Rückstand auf Mona Sing (SV Winnenden). Der zweite Lauf wurde von Schmohls Vater Emil gesetzt, der auch als Bundestrainer fungiert. Die 24 Tore machten die Strecke nochmals technisch anspruchsvoller. Das zeigte sich auch prompt in den Laufzeiten. Während der erste Lauf mit 21 Sekunden absolviert wurde, brauchten die Spitzenfahrer nun 23 Sekunden. Wölffing erreichte den 17. Platz, Schmohl wollte die Goldmedaille angreifen, woran sie mit ihrer engagierten Fahrt keinen Zweifel aufkommen ließ. Doch an Sing war kein Vorbeikommen, und daher wurde Schmohl Vizeweltmeisterin vor Elea Börsig aus Tuttlingen.

Im Teamslalom gingen für Titelverteidiger und Favorit Deutschland Claudia Wittmann, Manuela Schmohl, Sven Ortel und Marco Walz an den Start. Mit einem Vorsprung von vier Sekunden waren Schmohl und Co nach dem ersten Lauf auf Goldkurs. Die Deutschen ließen auch im zweiten Lauf nichts anbrennen und sicherten sich erneut den Weltmeistertitel, wodurch das Kapitel WM für Manuela Schmohl nach dem verkorksten Heimauftritt noch ein versöhnliches Ende genommen hat. Zumal sie in der Weltcup-Gesamtwertung Zweite wurde. Lisa Wölffing belegte Platz sieben.no

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