Lokalsport

Schöne Grüße von ganz oben

Per 3:0-Erfolg verteidigen die Frickenhausener den Platz an der Sonne

Nichts Neues in Jülich: Auch beim Tabellensechsten setzte der TTC Müller Frickenhausen/Würzburg seinen Höhenflug fort. Nach drei recht „engen“ Einzelpartien gewannen Steger und Co. 3:0 und grüßen in der Tischtennis-Bundesliga weiterhin vom Platz an der Sonne.

doris schmid

Jülich. Vor rund 200 Zuschauern traten die Gastgeber in der gewohnten Aufstellung mit Jörg Rosskopf, Taku Takakiwa und Paul Drinkhall an. Hingegen stellte sich die Mannschaft des TTC Frickenhausen/Würz­burg von alleine auf: Patrick Baum, der am vergangen Wochenende den österreichischen Ex-Weltmeister Werner Schlager 4:3 bezwang und dadurch ins Halbfinale der Austrian Open einzog, leistet derzeit seinen Grundwehrdienst ab und stand seinem Team nicht zur Verfügung.

Das Auftaktspiel zwischen Rekordnationalspieler Jörg Rosskopf und Frickenhausens 17-jähriger Nachwuchshoffnung Kenta Matsudaira entwickelte sich zu einem wahren Tischtenniskrimi. Die ersten beiden Sätze konnte der junge Japaner jeweils knapp für sich entscheiden, ehe der Jülicher Routinier zum 2:2 ausglich. Als äußerst nervenstark erwies sich Kenta im Entscheidungssatz: Die 1:0-Führung.

Im zweiten Spiel standen sich der japanische Nationalspieler Taku Takakiwa und Tan Rui Wu gegenüber. In der Partie mit sehr schnellen Ballwechseln fand Tan in der Anfangsphase überhaupt nicht zu seinem Spiel, ehe er sich dann doch noch mit 11:9 im fünften Satz durchsetzte. Damit bleibt er in der Deutschen Tischtennis-Liga (DTTL) weiterhin ungeschlagen. Frickenhausen führte 2:0 – alles lief nach Plan.

Nach der Pause traf Bastian Steger – bei den Austrian Open hatte er Belgiens Superstar Jean-Michele Saive besiegt – auf Paul Drinkhall und knüpfte nahtlos an seine derzeit überragende Form an. Trotz verlorenem zweitem Satz ließ er nämlich nie Zweifel an seinem Sieg aufkommen.

Nach dem Spiel gab es in Reihen der Gäste einen einhelligen Tenor. „Unsere Mannschaft hat verdient gewonnen“, sagte TTC-Manager Christoph Reuhl.

Jülich – Frickenhausen/Würzb. 0:3

Rosskopf – Matsudaira 2:3

(13:15, 9:11, 11:6, 11:9, 8:11)

Takakiwa – Tan 2:3

(11:8, 8:11, 11:9, 3:11, 9:11)

Drinkhall – Steger 1:3

(4:11, 11:9, 2:11, 7:11)

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