Lokalsport

Schonen der Sprösslinge für die Meisterschaft

In Wendlingen fiel bereits zum siebten Mal der Startschuss zum 24-Stunden-Schwimmen. Zeitgleich fanden die württembergischen Meisterschaften in Reutlingen statt. In Wendlingen traten dieses Jahr zehn Starter weniger an. Die Gesamtstrecke aller Teilnehmer konnte dennoch gesteigert werden.

WENDLINGEN Für die Schwimmerinnen und Schwimmer des SF Dettingen stellt die Teilnahme am alljährlichen 24-Stunden-Schwimmen im Wendlinger Freibad schon eine Tradition dar. Unglücklicherweise fielen die württembergischen Jahrgangsmeisterschaften auf das gleiche Wochenende und so konnten einige Teammitglieder in Wendlingen nicht teilnehmen. Gerade dem Chef-Trainer des Dettinger Lagers, Tom Helbing, war es ein Anliegen, seine Sprösslinge für die Jahrgangsmeisterschaften zu schonen. So wurden sogar Teilnahmeverbote ausgesprochen, damit eine optimale Leistung, bei dem für viele Sportler wichtigsten Wettkampf des Jahres, gewährleistet war.

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Neue erfahrene Mannschaften waren in Wendlingen angereist und auf Grund der verminderten Anzahl des Teams war schon im Vorfeld klar: Der Mannschaftssieg konnte in diesem Jahr nicht verteidigt werden. Die elf Sportfreunde belegten mit 84,2 Kilometer den vierten Platz. Der Einzelstarter Wilfried Frank wurde bei den Herren (offene Klasse) überraschend Zweiter. Er legte 25,3 Kilometer zurück und musste sich nur einem Schwimmer aus Neu-Ulm mit 26,5 Kilometer geschlagen geben. Sein Sohn Manuel (Jg. 91) konnte nicht teilnehmen, da er bei den Meisterschaften über 100 Meter Brust antrat. Der 13-jährige Heiko Hummel, der es nicht zu den Württembergischen geschafft hat, überraschte mit seinen 20,2 zurückgelegten Kilometer. Stefanie Rau, Trainerin einer eigenen Gruppe, legte zehn Kilometer zurück, Brigitte Rau schaffte 8,5 Kilometer.

Die württembergischen Meisterschaften in Reutlingen (ab Jahrgang 91) und in Aalen (für die Jüngeren) stellten den Abschluss der Wettkampfsaison dar. Andreas Rau (Jg. 89) stellte sich über 50 Meter und 200 Meter Brust der Konkurrenz.

Fabienne Fritz war die erfolgreichste Teilnehmerin der Dettinger Gruppe. Sie konnte ihren württembergischen Titel über 100 Meter Brust mit einer Zeit von 1.19,25 verteidigen und holte Gold. Über 200 Meter Lagen musste sie sich mit einer Zeit von 2.38,02 ihren beiden Kaderkolleginnen Beatrix Eisel und Isabell Härle geschlagen geben. Die 17-Jährige konnte aus schulischen Gründen nur am Samstag teilnehmen.

Der Rückenspezialist Tobias Maier (Jg. 90) landete bei seinen insgesamt vier Starts jeweils unter den besten Zehn. Über 50 Meter Rücken verpasste er knapp einen Podiumsplatz und wurde mit der Zeit 0.32,01 Vierter. Über 100 Meter Rücken erreichte Maier den fünften Rang, über 200 Meter den sechsten und über 100 Meter Schmetterling wurde er Achter. Der Dettinger Timo Katolla (Jg. 92) startete das letzte Mal bei den Youngsters. Er wurde über 50 Meter und 100 Meter Rücken jeweils Fünfter. Bei 200 Meter Rücken verpasste er knapp die ersten Zehn.

In Aalen durften sich die kleinsten Teilnehmer (Jg. 96 und 97) bei gemischten Staffelwettkämpfen (Brust, Rücken, Kraul und Lagen) miteinander messen. Katharina Haury und Markus Hepperle (beide Jg. 96) waren gesetzte Mitgleider der SSG-Staffel. Hinter großen Vereinen wie Sindelfingen, Reutlingen/Tübingen und Heilbronn erzielten sie Platz vier.

mf