Lokalsport

Schwere Prüfung auf dem Egelsberg: Nur neun bestehen

WEILHEIM Bei der vom Reit- und Fahrverein Weilheim (RFV) ausgetragenen Richteranwärterprüfung auf der Weilheimer Reitanlage stellten sich 15 Teilnehmer aus ganz Baden-Württemberg der Aufnahmeprüfung für die Laufbahn als Turnierrichter im Reitsport.

Anzeige

Ebenso wie die Reiter nutzen auch die Turnierrichter die Winterpause zu Aus- und Fortbildungsmaßnahmen. Den Einstieg in die Richterlaufbahn bildet die so genannte Richteranwärterprüfung, die jeder Landesverband getrennt veranstaltet. Die von einem vierköpfigen Gremium begleitete Prüfung bestand aus drei Teilen: einer schriftlichen Prüfung sowie aus der Beurteilung je eines Dressur- und Springwettbewerbs.

Als Grundlage für die praktischen Prüfungen organisierte der RFV Weilheim zwei Wettkämpfe unter Turnierbedingungen: eine Dressurprüfung der Klasse A und eine Stilspringprüfung. Jeder Prüfungsteilnehmer musste die Ritte beurteilen und daraus eine Rangierungsliste erstellen. Die Prüfung galt als bestanden, wenn sich die Rangierungsliste der Richteranwärter mit der der Richterkommission deckte. In der theoretischen Prüfung wurden Grundkenntnisse rund um den Reitsport abgefragt.

Dass nur neun Teilnehmer die Aufnahmeprüfung bestanden zeigt, dass die Anforderungen zum Eintritt in die Laufbahn als Turnierrichter durchaus anspruchsvoll sind. Die Anwärter werden in der kommenden Turniersaison in der Obhut eines Hauptrichters praktische Erfahrung auf Turnieren sammeln. Frühestens in einem Jahr können sie die anspruchsvolle Prüfung ablegen, die zum Ausüben des Turnierrichteramtes berechtigt.

um