Lokalsport

Serie ausbauen und Pokal-Schwung nutzen

Handball-Bezirksliga: VfL Kirchheim und TSV Weilheim in Heimspielen gefordert

Erstes von fünf „Endspielen“ für Handballbezirksligist VfL Kirchheim. Während die aufstiegsambitionierten Teckstädter per Heimsieg über Köngen Platz zwei festigen können, will Lokalrivale TSV Weilheim den Teckstädtern weiter im Nacken sitzen. Voraussetzung: Ein Heimsieg über tus Stuttgart.

Einsatz wegen Grippe fraglich: Kirchheims Fabian Weber. Foto: Genio Silviani
Einsatz wegen Grippe fraglich: Kirchheims Fabian Weber. Foto: Genio Silviani

Kirchheim/Weilheim. Nach zuletzt fünf Ligasiegen in Folge hat sich der VfL Kirchheim eine exzellente Ausgangsposition erarbeitet. Der Tabellenzweite wahrt noch immer alle Chancen im Aufstiegsrennen. Heute (19.30 Uhr, Walter-Jacob-Halle) empfängt der VfL den TSV Köngen, gegen den die Siegesserie nach Möglichkeit fortgesetzt werden soll. Doch Vorsicht: Köngen ist 2016 noch ungeschlagen, hat dabei sogar vier von fünf Begegnungen gewonnen.

Anzeige

Der VfL ist also gewarnt. Zumal die Kirchheimer beim 26:25-Heimspielerfolg große Probleme mit dem Aufsteiger hatten. Die Köngener bewiesen bereits mehrfach, dass sie sich während eines Spiels trotz Rückstand nicht aufgeben. VfL-Trainer Engelbert Eisenbeil mahnte seine Mannschaft unter der Woche, bei all der im Team herrschenden guten Stimmung und Lockerheit, auf das Wesentliche fokussiert zu bleiben und mit vollem Einsatz in die Begegnung zu gehen. Hinter den Einsätzen von Fabian Weber (Grippe), Simon Latzel (Schulterprobleme) und Oliver Latzel (Knieprobleme) stehen noch Fragezeichen. Dafür wird Timo Schafhitzel wie bereits zuletzt den Kader in den kommenden Spielen verstärken.

Der TSV Weilheim will derweil den Schwung des Final-Four-Einzugs im Bezirkspokal (wir berichteten) mit in die heutige Heimpartie um 20 Uhr in der Lindachsporthalle gegen tus Stuttgart nehmen. Die Landeshauptstädter hatten sich zu Beginn der Saison noch Hoffnungen auf den direkten Wiederaufstieg in die Landesliga gemacht, dümpeln mittlerweile jedoch auf dem drittletzten Tabellenplatz umher. Auch ein Trainerwechsel von Almir Mekic zu Miguel Garcia Mitte Februar brachte (noch) nicht den erhofften Erfolg. Unter Garcia verloren die Stuttgarter die ersten drei Partien und spielten zuletzt zweimal unentschieden gegen den TSV Köngen und den TV Altbach. Dennoch verfügen die Stuttgarter mit den beiden Rückraumspielern Arnold Schneider und Lukas Siebler über Akteure, die aufgrund ihrer individuellen Klasse den Unterschied ausmachen können.

Sorgen bereitet den Weilheimern aber auch die eigene Personalsituation. Weiterhin fraglich ist der Einsatz von Fabian Zettl, der über Schmerzen in der linken Schulter klagt. Auch Florian Braun gab unter der Woche keine Entwarnung. Weilheims Toptorjäger verletzte sich vergangene Woche am Knöchel des rechten Fußes. Eigentlich wollte Braun am Donnerstag ein leichtes Training absolvieren, doch ein grippaler Infekt machte einen Strich durch die Genesungspläne. Sowohl Zettl als auch Braun werden am Samstag wahrscheinlich nicht spielen können. Dabei geht es heute um viel. Die Weilheimer führen als Tabellendritter die Verfolgergruppe an, die dem zweitplatzierten VfL Kirchheim im Nacken sitzt. Um den Druck aufrechtzuerhalten, ist ein Sieg gegen Stuttgart nötig.ol/pa

VfL Kirchheim: Pisch, O. Latzel – S. Latzel, M. Mikolaj, Metzger, Weber, J. Mikolaj, Zoll, Schwarzbauer, Keller, Sadowski, Schafhitzel, Rudolph, Pradler

TSV Weilheim: Illi, Mayer; Zettl (?), Braun (?), Banzhaf, Seyferle, Klett, Sigel, Auweter, Bauer, Späth, Stark, Steinke, Allgaier