Lokalsport

SG – alte und neue Nummer eins

Lenninger Sportkegler übernehmen in der Regionalliga die Führung

Die Sportkegler der SG TV Un­terlenningen/St. Johann klopfen wieder an die Tür ins Oberhaus: Dank des ungefährdeten 5439:5173-Heimsiegs über den TSV Weinsberg und der gleichzeitigen Niederlage des VfL Sindelfingen in Neckarburken (5051:5105) steht die Bühl-Sechs nach kurzer Unterbrechung wieder auf Tabellenplatz eins. Vier Spieltage noch: Die Aufstiegschance wird größer.

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Lenningen. Zwei Siege, zwei Niederlagen: Das war die Spieltagsausbeute der SG-Teams im 14. Durchgang der Saison 2008/09. Die erste und zweite SG-Herrenmannschaft gewannen.

Ins Regionalliga-Heimspiel gegen den TSV Weinsberg startete die SG mit Oswald Wolf (936) und Roland Schmid (906). Beide sorgten früh für einen deutlichen 150-Holz-Vorsprung. Um nochmals 68 Leistungspunkte größer wurde der Führung, nachdem Franz Hammel 908 und Harry Gruber 902 Holz gespielt hatten. Michael Schmid (881) und Günther Dangel (906) hatten dann überhaupt keine Mühe mehr, den nie gefährdeten 5439:5173-Sieg unter Dach und Fach zu bringen. Jetzt hat die SG die Tabellenführung übernommen, hat allerdings zwei noch sehr schwere Auswärtsspiele vor sich.

Peter Hammel (877) und Heinz Kurz (807) bildeten das SG-Startpaar im Bezirksliga-Duell bei Schlusslicht KSV Großbottwar. Beide mussten den Gastgebern 20 Holz überlassen. Doch Stefan Huonker (817) und Marc Hohensteiner (877) konnten prompt wieder ausgleichen und sogar noch für einen kleinen Vorsprung von 33 Holz sorgen. Dennoch konnten sich Heinz-Kurt Jacob mit 843 und Rolf Kurz (907) erst gegen Spielende durchsetzen. Am Ende gab es den recht knappen 5128:5067-Sieg, der einen wichtigen Schritt in punkto Klassenerhalt bedeutete. In der Kreisklasse A Stuttgart traf die dritte Mannschaft auf den KSC Winnenden und ging durch Hermann Bittmann (422) und Dieter Lechner (447) zunächst mit 27 Holz in Führung. Weitere 15 Holz Vorsprung steuerten Richard Hohensteiner (402) und Kurt Resch (406 ) bei. Im Schlusspaar hatten die Gäste ihre stärkste Phase. Und so konnte Siegfried Kraiser (398) und Torsten Resch (434) die am Ende knappe Niederlage (2509:2527) nicht verhindern. ih