Lokalsport

SG Lenningen: Rauf oder runter?

Die SG Lenningen (4:4 Punkte) am Scheideweg: Bei einem Sieg über den TSV Heiningen heute geht's rauf in der Tabelle, bei einer Niederlage geht's ab in den Tabellenkeller.

LENNINGEN In der Verbandsliga gibt es keine "weißen Westen" mehr. Lustenau und Schwäbisch Gmünd erlitten zuletzt Punkteinbußen. Auch die SG Lenningen ist in der Liga angekommen. Nach zwei Auftaktsiegen über Ruit und Esslingen kehrte nach den Niederlagen gegen Lustenau und Schorndorf Ernüchterung im Täle ein.

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Beide Spiele waren ein Spiegelbild: In der ersten Halbzeit lag die Rieke-Sieben immer nahezu aussichtslos zurück, um dann eine furiose Aufholjagd zu starten ohne Erfolg. Woran liegt es, dass Lenningen erst spät ins Spiel findet? Insider sagen, das finge schon beim Warmmachen an. Während andere Mannschaften ein fetziges Warm Up hinlegen, geht es bei der SG eher beschaulich zu. Dass es geht, sah man im Esslingen-Spiel. Da war von der ersten Minute an Druck vorhanden.

Heute Abend ist der TSV Heiningen zu Gast. Die "Staren" sollten keineswegs unterschätzt werden. Sie verloren zweimal mit einem Tor Unterschied, unter anderem gegen den Tabellenführer Schwäbisch Gmünd. Die Niederlagen gegen Altenstadt und Lauterstein blieben noch im Rahmen. Für Trainer Bruno Rieke ist es klar: "Das muss ein Vier-Punkte-Spiel werden." Seine Hochrechnung bei drei Heimspielen hintereinander gilt noch vier Punkte. Einen Matchball hat die SG gegen Schorndorf schon vergeben.

Am nächsten Samstag kommt Schwäbisch Gmünd. Rieke hat mit seiner Mannschaft eine Fehleranalyse gemacht und auch Defizite in der Rückwärtsbewegung ausgemacht. Was ebenfalls problematisch war, waren die spielerischen Möglichkeiten. Die Ressourcen dafür sind vorhanden, sie müssen nur abgerufen werden. Lenningen steht in der Punktepflicht, bevor sich Novembergrau einschleicht. Gegen den TSV Heiningen hat die SG noch nie gespielt.

Im Auswärtsspiel in Biberach startete der TSV Heiningen furios, führte mit 4:1 und sah sich in der 53. Minute mit 21:24 im Rückstand. Die Aufholjagd kam zu spät und das Hafner-Team verlor 24:25. Auch hier gibt es durchaus Parallelen zur SG. Zwei Spieler ragten bei Heiningen heraus: Alexander Weber und der Ex-Scharnhäuser Thorsten Heinzelmann. Bei der SG sind alle Spieler fit. Trainer Rieke und die vielen Fans wollen eine Rehabilitation sehen. Es ist auch ein Wendepunkt-Spiel.

Mit einem Sieg kann Lenningen wieder nach oben aufschließen, bei einer Niederlage geht's in den Liga-Keller (heute, 20 Uhr, Sporthalle Lenningen).

döl

SG: S. Lamparter, Tombrägel Baumann, Braunwarth, Kazmaier, Kirschmann, J. Lamparter, Leitner, Renz, Rudolph, Schwohl, Segeritz, C. Wiesinger, J. Wiesinger.