Lokalsport

sgmann

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Überaus glücklich aber verdient: Der 23:22-Sieg der SG Lenningen gegen die HSG Ebersbach-Bünzwangen hatte alles, was ein packendes Handballspiel braucht. Die SG bleibt damit Tabellenführer TuS Stuttgart auf den Fersen.

Dieses Mal standen die beiden SG-Interimstrainer Jochen Renz und Harry Schmid unter strenger Beobachtung. Chefcoach Klaus Wöller leistet seiner Mannschaft gegen den Angstgegner Ebersbach-Bünzwangen humpelnd und an Krücken moralisch Beistand. Mit den zwei Punkten in einer durchweg spannenden Partie war er denn auch mehr als zufrieden. „Wir haben es um die 40. Minute versäumt, den Sack zuzumachen," stellte Wöller fest. Zu diesem Zeitpunkt lag die SG komfortabel mit 18:12 in Führung, bevor Nachlässigkeiten und Schusspech die Partie wieder spannend machten.

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Vom Start weg signalisierte die SG, dass sie die Scharte im Hinspiel würde ausmerzen wollen. Die Mannschaft ging konzentriert und engagiert zu Werke. Mit schnörkellosen Angriffen baute die SG ihre Führung konsequent aus. Die Gäste waren vor allem durch schnelle Konter oder durch Effenberger aus dem Rückraum gefährlich. Kurz vor der Pause wollte die SG dann mit dem Kopf durch die Wand. Überhastet wurden beste Chancen vergeben.

Nach der Pause machten es die Gastgeber besser. Für den gut haltenden Matthias Carrle stand nun Heiko Lamparter zwischen den Pfosten. Sein gehaltener Strafwurf gab dem Team Auftrieb. Einem Doppelschlag von Austen folgten geduldig herausgespielte Tore von Timo Haid und Kreisläufer Robin Renz. Doch plötzlich klebte der SG das Wurfpech an den Händen. Zweimal Dieterich und Pisch sowie Ringelspacher scheitern im Abschluss, dafür hatte HSG- Kanonier Effenberger seine Ladehemmung beseitigt, und warf zum 22:20-Anschlusstreffer ein. Nach einer Zeitstrafe gegen Jan Lamparter herrschte in den Schlussminuten knisternde Spannung in der Halle. Einem Fehlwurf von Austen folgte postwendend die vergebene Chance von Effenberger. Besser machte es Austen dann bei seinem zweiten Versuch zum 23:20 in Unterzahl. Die Gäste blieben hartnäckig: Effenberger und Kurz ließen den Vorsprung bis auf ein Tor schmelzen. Hektik pur dann 18 Sekunden vor Schluss: Eine Rote Karte gegen SG-Kreisläufer Robin Renz brachte die Gäste erneut in Überzahl, doch die sauber herausgespielte Chance auf Linksaußen blieb in letzter Sekunde ohne Folgen für die Lenninger. rs