Lokalsport

SGEH, Jesingen, Zell: Das Rechnen beginnt

Es wird gerechnet in der Fußball-Bezirksliga. Reichen der SGEH, dem TSV Jesingen oder auch der TSG Zell jeweils ein Punkt, um sich endgültig den Klassenerhalt zu sichern? Darauf verlassen will sich keiner. Nun könnte es für die Teckvereine noch einmal ganz schön eng werden.

KIRCHHEIM Im Mittelpunkt des Interesses steht am morgigen Sonntag das Spiel zwischen der TSG Zell und der SGEH. Nach der 0:6-Klatsche der TSG beim FC Nürtingen ist sich Trainer Axel Maier dennoch sicher, dass seine Mannschaft den Klassenerhalt erreichen wird. "Ich denke, ein Punkt dürfte reichen. Den werden wir am Sonntag holen", sagt Maier. Wenn sich der Mann da nur nicht täuscht: Die SGEH präsentierte sich in den letzten Wochen wiedererstarkt.

Anzeige

Zell, Tabellenzwölfter mit 33 Punkten, hat von allen Kellerteams das schlechteste Torverhältnis. Der Vorsprung auf den TSV Grötzingen (13.) und die Wernauer SF (14.) beträgt zwei Spieltage vor Schluss fünf Punkte. Ein Polster, das eigentlich reichen sollte. Wenn aber Wernau ( FV Neuhausen/H, TSV Jesingen/A) und der TSV Grötzingen (ASV Eislingen/H, TSV Notzingen/A) beide Spiele gewinnen sollten und Zell nur noch einen Punkt holt, wäre das der Abstieg. Das allerdings ist den Teufel an die Wand gemalt. . .

Der Mannschaft von der Berghalbinsel müsste ein Punktgewinn auf Grund des eindeutig besseren Torverhältnis schon reichen zum Klassenverbleib. "Wir brauchen noch einen Punkt aus zwei Spielen", sagen die Trainer Michael Pflüger und Danell Stumpe.

Auch der TSV Jesingen kann sich nach seiner 1:3-Niederlage beim TSV Neckartailfingen noch nicht sicher fühlen. Für die Mannen von Trainer Klaus Müller ("wir waren die eindeutig bessere Mannschaft") gilt es am Sonntag beim TSV Boll, einen Punkt zu holen: Man will es in Jesingen nicht unbedingt auf das letzte Spiel gegen die SF Wernau ankommen lassen.

Vor einer schweren Aufgabe steht der TSV Notzingen beim Tabellenzweiten FC Nürtingen 73. Die Gastgeber dürfen sich bei nur drei Punkten Rückstand auf Spitzenreiter GSV Dürnau durchaus noch Chancen auf den direkten Aufstieg in die Landesliga machen. Für die Eichert-Elf wird es vor allem wichtig sein, endlich einmal wieder ein Spiel mit elf Mann zu beenden. In den letzten vier Spielen war dies nur einmal der Fall (beim 2:0 in Wolfschlugen). "Wir wollen uns achtbar aus der Affäre ziehen", so die Zielsetzung von TSVN-Spielertrainer Stefan Haußmann.

Auch Müller ist fraglichDiesmal stellt sich die Mannschaft fast von alleine auf. "Ich bin froh, wenn ich überhaupt elf Spieler zusammen bringe." In Großbettlingen zuletzt (1:1) hatte Haußmann nur zwei Spieler auf der Bank. Nun fällt auch noch Torjäger Gabriel Andrijevic nach seiner Roten Karte aus und der Einsatz des angeschlagenen Jan Müller ist auch noch sehr fraglich. Für die TSGV Großbettlingen zählt im Heimspiel gegen den fast abgestiegene FC Uhingen nur ein Sieg, um sich die Chance auf den dritten Tabellenplatz zu wahren. Der TSV Wolfschlugen will sich mit einem Heimsieg gegen den SV Göppingen von seinen Fans für diese Saison verabschieden.

kdl