Lokalsport

SGEH reicht hauchdünner Vorsprung

Tischtennis-Relegation Der Vizemeister steigt in die Bezirksliga auf, der VfL IV bleibt drin.

Kapitän Kai Thalheim und der VfL Kirchheim IV blieben in der Aufstiegsrelegation zur Landesklasse ohne Sieg.Foto: Ralf Just
Kapitän Kai Thalheim und der VfL Kirchheim IV blieben in der Aufstiegsrelegation zur Landesklasse ohne Sieg.Foto: Ralf Just

Kirchheim. Der Auf- und Abstieg hat sich für viele Tischtennis-Teams aus dem Kreis erst am Wochenende entschieden. Der TSV Wendlingen hat hingegen auf die Teilnahme an der Relegation der Verbandsliga verzichtet und tritt nach zahlreichen Abgängen in der kommenden Runde in der Verbandsklasse an. „Wir möchten in einer Liga spielen, die unserer Spielstärke entspricht“, sagt Wendlingens Mannschaftskapitän Benjamin Hirsch. „Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen.“ Einige Top-Akteure stehen nicht zur Verfügung. „Markus Schlichter wird beruflich für mindestens zwei +Jahre nach Shanghai ziehen. Dominik Goll macht ein FSJ beim FC Bayern München und fällt für mindestens ein Jahr aus“, erläuterte Hirsch. Zusätzlich ist Stefan Fraschs Einsatz noch in der Schwebe. Aufgrund des Relegationsverzichts haben die Lauterstädter nun die Wahl, in welcher Klasse sie antreten werden.

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Der TSV Wendlingen II ist seiner Favoritenrolle um den Platz in der Landesklasse gerecht geworden. Gegen den TTV Zell II und den VfL Kirchheim IV fehlten zwar gleich drei Topspieler, jedoch gingen die Spiele gegen Zell (9:4) und gegen Kirchheim (9:7) wenn auch umkämpft an die Lauterstädter. „Entscheidend waren der Teamgeist und die starken Doppel, welche den Grundstein für den Erfolg gelegt haben. Ich denke, dass es auch verdient war als Rückrundenmeister in der Landesklasse zu bleiben“, kommentierte Topspieler Alexander Wache den Ausgang.

Der VfL IV verpasst Sensation

Der VfL Kirchheim IV hat gegen den TSV Wendlingen beinahe die Sensation geschafft, blieb am Ende aber ohne Sieg. „Wir mussten auf Jörg Herrmann und Tobias Braun verzichten. Nachdem Wendlingen mit Wache, Zeeb, Jeschke, Zaiser, Guncic und Russek angetreten ist, wussten wir, dass wir nur Außenseiterchancen hatten“, räumte Kirchheims Kapitän Kai Thalheim ein, der mit seiner Truppe beide Relegationsspiele verlor.

Die SG Erkenbrechtsweiler-Hochwang zog als Vizemeister der Bezirksklasse und Relegationsgewinner in die Bezirksliga ein. In Weilheim waren die Partien gegen den TV Hochdorf II und die TTF Neuhausen III aber so hart umkämpft, dass am Ende alle Teams mit 2:2 Punkten abschlossen. Entscheidend war das bessere Spielverhältnis der SGEH, die zwar ohne Topmann Matthias Schorradt antrat, dafür aber Sven Vatter ins Rennen schickte. Am Morgen gewann die Kurfess-Truppe deutlich mit 9:2 gegen die TTF Neuhausen III und brachte sich in eine gute Ausgangslage, da kurz darauf Neuhausen gegen Hochdorf mit 9:6 gewann. Doch die Hochdorfer wehrten sich nach dem 4:5-Rückstand und punkteten bis zur 5:9-Niederlage für die SGEH. Aufgrund der Punktgleichheit aller Teams musste das Spielverhältnis entscheiden. Die SGEH schaffte mit einem Spielverhältnis von plus drei vor den Hochdorfern und den Neuhausenern den Sprung in die Bezirksliga.

Der TB Neuffen bleibt in der Bezirksklasse. Mit zwei deutlichen Siegen gegen die SpvGG Stetten (9:2) und den TTC Notzingen-Wellingen III (9:3) behielten die Neuffener die Oberhand und bleiben der Bezirksklasse weiter erhalten. In die Bezirksklasse schaffte es dagegen die TSGV Großbettlingen in dieser Saison noch nicht. Der TTC Notzingen-Wellingen II machte gegen die Großbettlinger und den TV Reichenbach II das Rennen um den Aufstieg in die Bezirksklasse. Zwar gewann die Bosch-Truppe gegen Reichenbach mit 4:9, verlor dann aber das Finalspiel gegen die Notzinger mit 5:9.Frank Duerr