Lokalsport

SGEH: "Schwerstes Spiel des Jahres"

Mit dem TSV Notzingen, dem FC Nürtingen und dem TSuGV Großbettlingen können sich noch drei Mannschaften berechtigte Hoffnungen auf den zweiten Tabellenplatz in der Fußball-Bezirksliga machen.

KLAUS-DIETER LEIB

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KIRCHHEIM Bei noch neun ausstehenden Spieltagen und zehn Punkten Vorsprung dürfte der erste Tabellenplatz dem GSV Dürnau wohl nicht mehr zu nehmen sein. Nun stellt sich die Frage, welches Team die Aufstiegsrelegation erreicht? Die besten Karten hat momentan der FC Nürtingen 73 mit 44 Punkten. Der Aufsteiger steht beim TSV Jesingen allerdings vor einer schweren Aufgabe. "An einem guten Tag können wir jede Mannschaft in der Bezirksliga schlagen", gibt sich TSV-Coach Klaus Müller optimistisch. Die nächsten Aufgaben haben es für den TSV Jesingen in sich. Nach dem Kick gegen Nürtingen geht es am kommenden Mittwoch zum Spitzenreiter GSV Dürnau und zum Ende der Englischen Woche ist der TSV Jesingen beim Tabellenvorletzten TSV Grötzingen zu Gast.

Dabei befürchtet Müller, dass "wenn wir aus diesen drei Spielen keine Punkte holen, könnte es noch einmal ganz eng werden."

Gegen den FC Nürtingen muss der Jesinger Coach voraussichtlich auf den defensiven Mittelfeldspieler Patrick Maier verzichten, der aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung steht.

Der TSV Notzingen hat (immer noch) eine minimale Chance, sich doch noch den zweiten Tabellenplatz zu erobern. Bei fünf Punkten Rückstand ist alles noch möglich, vor allem weil die beiden Kontrahenten FC Nürtingen 73 und der TSuGV Großbettlingen (beim GSV Dürnau) vor schweren Auswärtsspielen stehen die Eichert-Elf als lachender Dritter? Voraussetzung ist, dass die Notzinger ihr Heimspiel gegen den SV Göppingen gewinnen.

Mit 13 gewonnenen Punkten aus den letzten sechs Spielen zählt die SGEH zu den besten Rückrundenmannschaften. Die Elf von der Berghalbinsel hat sich vom vorletzten auf den zehnten Tabellenplatz verbessert. Am Sonntag beim ASV Eislingen besteht die Chance, sich mit einem weiteren Dreier im Mittelfeld der Bezirksliga festzusetzen. "Es ist das schwerste Spiel in diesem Jahr", ist sich Interims-Abteilungsleiter Frank Zintgraf sicher. Auch in der neuen Saison wird die SGEH zunächst vom Trainergespann Michael Pflüger und Danell Stumpe trainiert. "Die beiden leisten hervorragende Arbeit", freut sich Zintgraf.

Zuversicht in ZellMit zwei Punkten weniger auf dem Konto steht der TSG Zell auf dem drittletzten Tabellenplatz. Nun geht es zum FC Uhingen, der auch mitten im Abstiegskampf steht. Dennoch sieht TSG-Trainer Axel Maier der Zukunft positiv entgegen: "Ich bin fest davon überzeugt, dass wir drin bleiben." Dafür braucht der TSG Zell unbedingt einen Sieg. "Wenn wir immer Unentschieden spielen, kommen wir da unten nicht raus", gibt er als klares Ziel voraus.

In einem weiteren Abstiegsduell zählt für den TSV Neckartailfingen im Heimspiel gegen die Wernauer SF nur ein Sieg. Auch der TSV Wolfschlugen sollte sein Heimspiel um des Ligaverbleib Willen gegen den TSV Boll gewinnen.