Lokalsport

SGEH: Umschwung einleiten

Fußball-Bezirksliga Nach acht sieglosen Spielen geht es nach Donzdorf – Beim VfL Kirchheim fällt ein Spieler-Trio aus.

Kirchheim. Während sich der VfL Kirchheim mit einer Miniserie von sechs Punkten aus den letzten beiden Spielen in die Winterpause verabschieden will, geht es bei der SGEH um Schadensbegrenzung: Seit acht Spielen wartet die Mannschaft nun schon auf einen dreifachen Punktgewinn. Den letzten „Dreier“ gab es am 18. September mit einem 4:1-Erfolg beim TSV Neckartailfingen.

Der Hauptgrund für die negative Serie ist schlicht und einfach das Verletzungspech. „Nach der Partie in Neckartailfingen musste ich in den folgenden Begegnungen immer auf mindestens einen Leistungsträger verzichten“, klagt Trainer Dieter Hiller (Foto: Markus Brändli). In den letzten Spielen musste sogar der eine oder andere Spieler von der AH aushelfen. „Ich bin froh, wenn ich sonntags 14 Spieler zusammenbekomme“, sagt Hiller. Mit 14 Punkten steht die Elf von der Berghalbinsel nur noch zwei Punkte vom ersten Abstiegsplatz entfernt. Dennoch ist das Umfeld bisher ruhig geblieben: Auf der Alb kennt man die Gründe, die zu den Punktverlusten führten.

SGEH-Wunsch: Dass die Negativserie zum Rückrundenauftakt am kommenden Sonntag mit dem Gastspiel beim Tabellenachten 1. FC Donzdorf endlich endet. Der SGEH-Übungsleiter geht optimistisch in diese Begegnung: „Durch das spielfreie Wochenende haben wir viel im Ausdauerbereich arbeiten können. Ich bin zuversichtlich, zumindest einen Punkt mitnehmen zu können.“ Bei den letzten fünf Niederlagen war ersichtlich, dass es manchen Spielern an Kraft fehlte – nach 60 Minuten mussten sie meistens ausgewechselt werden. Fehlendes Training.

Nach den guten Trainingseinheiten wünscht sich der Coach vier Punkte aus den restlichen beiden Begegnungen in diesem Jahr – erst beim 1. FC Donzdorf und eine Woche später gegen den Tabellenvorletzten TSV Denkendorf. Verzichten muss Hiller auf den Gelb-Rot-Gesperrten Marc Kevin Theimer, was die Sache nicht einfacher macht.

Mit 27 Punkten steht der VfL Kirchheim nach der Vorrunde auf einem guten fünften Tabellenplatz. „Wir sind im Soll und sehr zufrieden“, sagt Abteilungsleiter Oliver Klingler. Nach einem optimalen Saisonstart standen die Teckstädter nach sechs Spieltagen sogar auf dem ersten Tabellenplatz, doch in der Zwischenzeit sind die „Blauen“ wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgekehrt. „Wir waren zu Beginn der Saison verwöhnt. In den letzten Wochen sind genau die Spieler ausgefallen, die zu Beginn der Runde für Furore gesorgt hatten“, weiß der VfL-Abteilungsleiter. In den letzten sechs Spielen konnte der VfL bei nur einem Sieg (3:1 beim TSV RSK Esslingen) gerade einmal fünf Zähler holen – der Abstand zur Tabellenspitze beträgt 12 Punkte, und auch der begehrte Relegationsplatz ist bereits acht Zähler entfernt und aus der Sichtweite gekommen.

Doch in naher Zukunft will der VfL Kirchheim erneut eine gute Rolle spielen – in den letzten beiden Spielen beim FV Neuhausen am Sonntag und im folgenden Heimspiel gegen den VfB Oberesslingen/Zell sollen verloren gegangene Punkte her. „Die Mannschaft hat den Anspruch, aus den letzten beiden Begegnungen sechs Punkte zu holen“, sagt Klingler. Mit Philipp Hauser (Innenbandriss), Dominic Cseri (befindet sich nach seiner Schulteroperation wieder im Aufbautraining) und Kai Hörsting (Einsatz erst im nächsten Jahr) muss Spielertrainer Markus Schweizer bis zur Winterpause allerdings auf drei wichtige Spieler verzichten.me

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