Lokalsport

SGL-Coach kontra "Standhandball"

LENNINGEN Bei der SpVgg Mössingen startet die SG Lenningen heute Abend in die Rückrunde der Handball-Verbandsliga der Frauen eine schwierige Aufgabe. Die Spielvereinigung (13:5 Punkte) hat sich nach einem schlechten Start in der Spitzengruppe etabliert und bedrängt den Tabellenführer FC Burlafingen. Lenningen (5:11) ist seit fünf Spielen ohne Punkte. Trainer Markus Nothwang prangerte die lasche Spielweise beim Lenninger Winterpreis an und fordert eine größere Einsatzbereitschaft: "Wir müssen entschlossener zur Sache gehen."

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Sorgenkind AngriffDiese Entschlossenheit war beim Vorrundenspiel vorhanden, als die SG den Steinlachtälerinnen ein 12:12 abrang. Dabei überzeugte Lenningen vor allem in der Abwehr. Nothwangs Sorgenkind ist im Moment der Angriff. Zuletzt wurde der Standhandball regelrecht kultiviert. Bei seinen Übungseinheiten nahm sich der SG-Coach verstärkt diesem Thema an. Sein Schwerpunkt: Das Spiel ohne Ball und schnelle Angriffsvarianten. "Wir müssen uns in eine gute Wurfposition bringen und versuchen, den Gegner unter Druck zu setzen", so sein Credo.

Eine erneute Niederlage würde Lenningen in noch größere Abstiegsnöte bringen. Denn zum Saisonende werden beide Verbandsligastaffeln in eine Staffel zusammengeführt und dies bedeutet einen verschärften Abstieg. Spielbeginn: Heute, 18 Uhr, Jahnsporthalle Mössingen.

döl

SG Lenningen:

Butzer, Hahn; Baermann, Blocher, Dick, Emmenegger, Kazmaier, Kuch, Reichle, Schmid, Schoser, Timar.