Lokalsport

Skilehrer Hand in Hand

50 geprüfte Skilehrer und angehende Übungsleiter des VfL und SVL Kirchheim haben sich in diesem Jahr erstmals gemeinsam auf die beginnende Wintersportsaison vorbereitet. Was fehlte war allein der Schnee. Doch die Pisten in der Skiregion Hochzeiger im Pitztal waren bestens mit Kunstschnee präpariert.

KIRCHHEIM Schon lange ist zwischen den beiden großen Kirchheimer Skivereinen eine engere Zusammenarbeit im Gespräch. Nachdem bereits in den 60er- und 70er- Jahren in der Ära Otto Prehm (SVL) und Fritz Hauff (VfL) die Vereine näher zusammengerückt waren, sollte diese Tradition nun neu belebt werden. Vereinsmeisterschaften und auch die Kinder- und Jugendfreizeiten an Weihnachten in Saalbach-Hinterglemm organisierten beide Vereine in den vergangenen Jahren bereits gemeinsam.

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Dr. Daniela Meschede, Leiterin der DSV-Skischule des SVL, und Wolfgang Butz, Leiter der Vereinsskischule des VfL, machten nun den gemeinsamen Lehrgang möglich. Die kleinsten Teilnehmer übten mit Florian Simon die ersten Carvingschwünge. Der angehende Skilehrernachwuchs hatte unter der Anleitung von DSV-Instruktor Frieder Höftmann ein umfangreiches Programm, vom Pflugbogen bis zur modernen Carvingtechnik, zu absolvieren. Die beiden DSV-Skilehrer Stefanie Rau und Heiner Dangel waren für die Weiterbildung der bereits aktiven Lehrkräfte verantwortlich. Methodische Reihen und didaktische Hinweise für den praktischen Skikurs wurden im vielseitigen Gelände kombiniert.

Unter der Leitung von DSV-Übungsleiter Thorsten Indrich hatten die Snowboarder ein ähnliches Programm wie die Skifahrer zu absolvieren. Dank modernster Videotechnik konnte die jeweilige Fahrtechnik dann abends auf der Großleinwand analysiert werden. Die gelungene Kooperation soll nach dem Willen der Verantwortlichen beider Vereine weiter vertieft werden. Für die gemeinsame Skifreizeit in den Weihnachtsferien sind noch einige wenige Plätze frei, die über die Geschäftsstellen der Vereine gebucht werden können.

dh