Lokalsport

Sonntagsgesicht am Samstag​

VfL schlägt gehandicapte Buchenbacher 9:6

Überraschung in der Tischtennis-Verbandsliga: Der VfL Kirchheim hat gegen den Tabellendritten SC Buchenbach daheim 9:6 gewonnen. Die zwei überraschenden Punkte sorgen dafür, dass die Abstiegsplätze jetzt weit weg sind.

VfL Kirchheim - Eislingen Patrick Strauch
VfL Kirchheim - Eislingen Patrick Strauch

Kirchheim. Nachdem die Teckstädter beim 9:5-Sieg in Mössingen zuletzt ein Traumergebnis erzielt hatten, zeigten sie auch gegen den SC Buchenbach ihr Sonntagsgesicht. Der Tabellendritte trat ohne seinen Spitzenspieler Richard Feber und nur mit zwei ausländischen Topspielern an. In den Doppeln gewannen die Kirchheimer Paarungen Klyeisen/Übelhör und Hummel/Strauch nach hart umkämpften Sätzen, während Geßner/Hohl unterlagen.

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Im vorderen Paarkreuz holte Michel Klyeisen im Eingangseinzel gegen Richard Chudik in drei Sätzen einen Punkt, mit dem niemand gerechnet hatte. Simon Geßner hielt gegen Feber-Ersatz Laszlo Revfy in allen drei Sätzen sehr gut mit, verlor jedoch in allen drei Sätzen mit zwei Punkten Unterschied. Mehr war im vorderen Paarkreuz gegen die stark spielenden Tschechen für den VfL einfach nicht drin.

Im mittleren Paarkreuz sorgten die Gäste dann für eine freudige VfL-Überraschung: Buchenbachs Nummer drei Martin Bögner trat wegen einer Verletzung nicht an, somit waren zwei Punkte ein perfektes Geschenk. Christian Übelhör, der die ganze Runde schon in Topform spielte, konnte sich klar in drei Sätzen gegen Steffen Schwantzer durchsetzen. Auch Michael Hohl bot ein perfektes Angriffsspiel und gewann in vier Sätzen. Mit vier Punkten im mittleren Paarkreuz hatte der VfL vor der Begegnung nicht gerechnet.

Nun setzte der VfL wie so oft auf das starke hintere Paarkreuz. Dort mussten sich Hummel und Strauch gegen Axel Leidner deutlich in drei Sätzen geschlagen geben. Doch gegen den Ersatzmann der Gäste konnte das erfahrene hintere VfL-Paarkreuz ungefährdet punkten. Damit war der nicht einge­plante 9:6-Sieg perfekt und der VfL Kirchheim im sicheren Mittelfeld. Am nächsten Sonntag fahren die VfL-Cracks zum Tabellenführer nach Gnadental. sg