Lokalsport

Sorgenfrei nach Illertissen

WFV-Pokal: Weilheim beim Ligakonkurrenten

Der Terminstress für den Fußball-Landesligisten TSV Weilheim geht weiter: Heute Abend ab 18 Uhr spielen die Limburgstädter in der zweiten Runde des WFV-Pokals beim neuen Landesligakontrahenten FV Illertissen II.

Weilheim. Mit einem 5:0-Sieg gegen den TV Nellingen in der ersten WFV-Pokalrunde hat Landesliga-Aufsteiger FV Illertissen II ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt: Die Mannschaft ist nicht zu unterschätzen. „Die Aufgabe ist sicherlich schwerer als die gegen den FC Eislingen“, sagt Alexander Hübbe. Bis auf den angeschlagenen Rafael Wiesenmayer (bekam im Spiel gegen den FC Eislingen einen Schlag auf den Knöchel) steht dem Weilheimer Coach der komplette Kader zur Verfügung. Obwohl die Anfangself am Samstag eine überragende Leistung zeigte, ist möglich, dass Hübbe personell wechseln wird: Weil „wir noch mitten in der Vorbereitung sind“, könnte nochmals auf der ein oder anderen Position getestet werden.

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„Ich werde vermutlich in jeder Begegnung eine veränderte Formation aufs Feld schicken. Dies gilt vor allem für die Spiele beim Teckbotenpokal“, erklärt Hübbe. In Illertissen hat er die Qual der Wahl, doch es ist ein Luxusproblem: Die Partie gegen den 1. FC Eislingen zeigte, dass die Mannschaft selbst nach fünf Auswechslungen immer noch gut funktioniert. Wer diesmal von Anfang an auflaufen darf? Eigentlich könnte Hübbe bei dieser Frage die Würfel sprechen lassen, denn „alle Spieler ziehen im Training voll mit und jeder gibt mir das Signal, zur ersten Elf gehören zu wollen.“ Fünf Positionen sind noch offen.

In Illertissen sind die Planungen für die nächsten Jahre im vollen Gange. Trainer Holger Bachthaler wird ab der Saison 2012/13 die Oberligamannschaft übernehmen, die bereits seit über einem Jahrzehnt von seinem Vater Karl-Heinz Bachthaler erfolgreich trainiert wird.

Die Bilanz, mit der Illertissen II den Aufstieg in die Landesliga erreichte, ist bemerkenswert. In 32 Bezirksliga-Spielen gab es keine einzige Niederlage bei vier Unentschieden. Mit 127 erzielten Toren besaß die Truppe den mit Abstand besten Angriff – und hinten stand man wie eine eins: Nur 14 Gegentore ließ die Abwehr zu. Sechs Spieltage vor Rundenschluss stand der Aufstieg fest. Im jüngsten Spiel gegen den TV Nellingen war fast jeder Schuss ein Treffer – die Chancenverwertung stimmte.

Doch auch der TSV Weilheim feierte gegen den 1. FC Eislingen einen überzeugenden Erfolg. Vor allem der Auftritt des Vierfach-Torschützen Kai Hörsting macht dem Verein Hoffnung, als einziger Teckverein den Sprung in die dritte WFV-Pokalrunde zu erreichen.