Lokalsport

Spielen die Naberner Fußballer den Stolperstein?

An der zweiten Runde des Fußball-Bezirkspokals sind noch 64 Mannschaften beteiligt. Mit dem TASV Kirchheim, dem SV Nabern und dem TV Unterlenningen sind immerhin noch drei Kreisliga B-Vertreter aus der Teckregion dabei.

KLAUS DIETER LEIB

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KIRCHHEIM Die Aussichten für das Kreisliga B-Trio von der Teck, eine Runde weiter zu kommen, sind nicht so schlecht. Der SV Nabern hat nach seinem Schützenfest gegen den FC Unterensingen II (13:0) vielleicht genug Selbstvertrauen getankt, um gegen den SSV Göppingen (Kreisliga A Staffel 3) eine Runde weiter zu kommen. Die Gäste sind allerdings mit 6:0 Toren und sechs Punkten ausgezeichnet in die neue Pflichtspielrunde gestartet.

Auch der TASV Kirchheim rechnet sich gegen den FC Heiningen (Kreisliga A, Staffel 3) durchaus Chancen aus, für eine Überraschung zu sorgen. Diese Begegnung findet bereits am heutigen Abend um 19 Uhr statt. Der TV Unterlenningen ist nach dem ersten Punktspielerfolg beim TSV Schlierbach (4:2) gegen den TSV Holzmaden bestimmt nicht chancenlos. Für TSVH-Trainer Martin Knorr ist dieses Duell nichts anderes als ein Vorbereitungsspiel: "Wir brauchen noch einige Zeit, bis wir richtig eingespielt sind. Deshalb lege ich auf den Bezirkspokal keinen so großen Wert."

Einiges gut zu machen hat der TSV Weilheim nach seiner 0:5-Schlappe gegen den TSV Oberlenningen. Dazu gibt es für die Schützlinge von Trainer Jürgen Fritsch beim TSV Denkendorf (Kreisliga B, Staffel 1) Gelegenheit. "Ein Weiterkommen ist Pflicht", sagt derweil SGEH-Spielertrainer Michael Pflüger im Hinblick auf die Begegnung beim TSV Wendlingen (Kreisliga A, Staffel 1). Die Gastgeber sind alles andere als gut in die neue Runde gestartet und stehen mit nur einem Punktgewinn schon im hinteren Tabellendrittel.

Beim Teckbotenpokalturnier in der Vorrunde ausgeschieden, am letzten Sonntag mit einem 3:0 beim FV Neuhausen erfolgreich in die Punktspielrunde gestartet: Unterschiedlicher könnten die Leistungsschwankungen beim Bezirksligisten TSV Jesingen nicht sein. Am Donnerstag, beim Kreisliga-B-Ligisten SG Eintracht Sirnau, käme alles andere als ein Weiterkommen für dem TSV Jesingen einer Überraschung gleich. Der TSV Notzingen nützt den Bezirkspokal indes, um nach dem Bezirksliga-Fehlstart neues Selbstvertrauen zu tanken. Beim TSV Sielmingen erwartet Spielertrainer Stefan Haußmann einen Sieg, obgleich er auf Gaetano Caruana, Gabriel Andrijevic und Patrick Brucker verzichten muss (jeweils aus beruflichen Gründen).

Völlig ungelegen kommt die zweite Runde des Bezirkspokals für den TV Neidlingen: Es ist schon die zweite englische Woche für die Spieler von Trainer Volker Krissler. "Langsam wird es zu viel für meine Spieler", sagt der. Im Gastspiel bei der SpVgg Reichenbach will Krissler ("für mich hat die Punktspielrunde absolut Vorrang") einige Stammkräfte schonen.

In die dritte Pokalrunde einziehen will Trainer Helmut Hartmann mit dem AC Catania Kirchheim: Heimspiel gegen den TSV Linsenhofen. "Wir müssen unseren Heimvorteil ausnutzen", gibt sich Hartmann zuversichtlich. Dazu steht ihm mit Recept Kalayci, der vom Urlaub zurück gekehrt ist, wieder ein Torwart zur Verfügung.

In den Begegnungen zwischen dem TSV Grötzingen gegen den TSV Grafenberg und dem TSV Neckartailfingen gegen den SV Göppingen stehen sich Bezirksligisten in Direktduellen gegenüber.