Lokalsport

Spieler in der Pflicht

Fußball-Bezirksliga: Bei weiterer Niederlage droht TSV Jesingen schwerer Flurschaden

In der Fußball-Bezirksliga winkt dem TSV Weilheim die Tabellenspitze: Voraussetzung ist ein Erfolgserlebnis im Nachholspiel gegen den FV Neuhausen am Donnerstag. Dem TSV Jesingen droht der Absturz auf einen ­Abstiegsplatz. Punkten muss auch die SGEH.

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KLAUS-DIETER LEIB

Kirchheim. „In Großbettlingen müs­sen wir gewinnen“, sieht Jesingens Abteilungsleiter Steffen Mauz seine Mannschaft unter Zugzwang. In den letzten sieben sieglosen Spielen konnte die Mannschaft gerade einmal drei Punkte einfahren – die Vorstädter stecken mitten im Abstiegskampf. Bei einer weiteren Niederlage droht der Absturz auf den drittletzten Tabellenplatz. Auch für den TSuGV Großbettlingen zählt morgen nur ein Sieg: Er hat zwei Punkte weniger auf dem Konto und und wartet seit über fünf Monaten auf einen „Dreier“. Das letzte Spiel gegen den FV Neuhausen (1:3) gab in Jesingen wenig Anlass zur Hoffnung. „Wir haben noch nicht einmal kämpferisch dagegengehalten“, war Mauz enttäuscht und fügt hinzu: „Um aus dem Tabellenkeller zu kommen, muss vor allem wieder die Einstellung der Spieler stimmen.“

Zumindest bis Ostersamstag hat der TSV Weilheim die Chance, an der Tabellenspitze zu verharren. Mit einem Heimsieg gegen den FV Neuhausen wäre der TSV Weilheim mit zwei Punkten Vorsprung auf dem ersten Tabellenplatz, denn Spitzenreiter TSV Deizisau spielt erst in drei Tagen beim SC Geislingen. Wie groß die TSVW-Siegchance ist? „Jeder weiß inzwischen um unsere Stärke“, sagt der sportliche Leiter Günther Friess und erwartet kein leichtes Spiel. Nach zwei Siegen in Folge (2:1 gegen den TSV Köngen, 3:1 beim TSV Jesingen) hat sich der FV Neuhausen im Abstiegskampf etwas Luft verschafft. Friess vermutet: „Die werden versuchen, uns über den Kampf den Schneid abzukaufen.“ Trotz alldem müssten die spielerischen Möglichkeiten der Weilheimer groß genug sein, mit einem „Dreier“ erstmals wieder seit dem zweiten Spieltag an die Tabellenspitze vorzurücken. Bis auf Nico Ruggiero (Knöchelverletzung) steht Trainer Alexander Hübbe der komplette Kader zur Verfügung. Weilheim hat in den letzten zehn Spielen nicht mehr verloren.

Nach drei Spielen innerhalb von acht Tagen fehlte der SGEH letzten Sonntag beim 0:4 in Geislingen die Kraft. Dazu kam, dass gerade einmal 13 Feldspieler zur Verfügung standen. Bangemachen gilt trotzdem nicht vor dem Heimspiel gegen den TSV Neckartailfingen. „Wir müssen die Punk­te einfahren, um nicht noch in Abstiegsgefahr zu geraten“, sagt Trainer Francisco Vaz. Morgen hofft der SGEH-Übungsleiter auf den Einsatz von Florian Laderer, der am vergangen Wochenende geheiratet hat. Noch ungewiss ist, ob Abwehrchef Leonardo Manna (Grippe) oder Sven Musiol (Muskelfaserriss) eingesetzt werden können. Fehlen wird Steffen Laderer, der sich im Urlaub befindet. In der vierten Nachholpartie ist der Tabellendritte FV 09 Nürtingen beim Schlusslicht TSV Grafenberg eindeutig in der Favoritenrolle.